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Europa gedenkt Ende des Ersten Weltkriegs

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Europa gedenkt Ende des Ersten Weltkriegs
Copyright  YOAN VALAT/AFP
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102 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs hat Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron in Paris der Gefallenen gedacht.

Der 11. November, Tag des Waffenstillstandes mit Deutschland, ist in vielen europäischen Ländern ein Feiertag und wird mit feierlichen Zeremonien begannen- in Frankreich mittlerweile auch als Hommage an alle, die für Frankreich gestorben sind.

Macron entzündete symbolisch die Flamme am Grab des unbekannten Soldaten unter dem Pariser Triumphbogen. Wegen der Corona-Beschränkungen fand die Feier ohne Publikum statt.

Bei der Zeremonie des Arc de Triomphe las Macron die Namen der 19 Armeeangehörigen vor, die im letzten Jahr bei Operationen Jahr gefallen waren, unter anderem im westafrikanischen Mali.

Mit einem 360-Kilometer-Staffellauf von Verdun nach Paris haben Soldaten alle seit dem Ersten Weltkrieg gefallenen Kollegen geehrt, erklärt Oberst Thibault de Brebison, Organisator des Staffellaufs:

"Wir wollen mit diesem Lauf, indem wir die Flamme von Verdun nach Paris tragen, all unsere Toten ehren und zeigen, dass es am 11. November nicht nur um die Toten des ersten Weltkrieges geht, sondern um alle unsere Toten. Jeder Tag des Laufes war eine Hommage an eine Generation unserer Soldaten: die, die im Ersten Weltkrieg gekämpft haben, im Zweiten Weltkrieg, in den Entkolonialisierungskriegen, in den Übersee-Einsätzen(OPEX) - und dann insbesondere an diejenigen, die in diesem Jahr gestorben sind."

In ganz Großbritannien wurde am Mittwoch um 11:00 Uhr mit einer Schweigeminute des Waffenstillstands vom 11.11.1918 gedacht.

Am Kriegsdenkmal Cenotaph in London fand eine feierliche Zeremonie statt.

Und auch am National Memorial Arboretum bei Staffordshire wurde das Ende des 1. Weltkrieges feierlich begannen - allerdings in diesem Jahr Coronabedingt sehr reduziert.