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Präsidentschaftswahl in Moldau

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Von Ernest Bunguri
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Russlandfreundlicher Amtsinhaber Igor Dodon gegen EU-freundliche Präsidentschaftskandidatin Maia Sandu

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In der Republik Moldau wird an diesem Sonntag bei einer Stichwahl über das künftige Staatsoberhaupt entschieden. In der ersten Runde der Präsidentenwahl vor zwei Wochen lag Amtsinhaber Igor Dodon überraschend hinter seiner prowestlichen Herausforderin Maia Sandu. Umfragen hatten den russlandfreundlichen Präsidenten zuvor noch in Führung gesehen.

Vitali sagt: "Ich werde abstimmen. Ich weiß nur nicht für wen. Vielleicht für Dodon. Einen wirklich guten Kandidaten gibt es nicht. Meiner Meinung nach sind sie alle korrupt. Aber in diesem Land haben wir keine Wahl. Ich glaube, es ist besser für dieses Land Richtung Russland zu schauen, als Richtung Europa."

Corina erklärt: "Ich wähle Sandu, denn das ist eine Stimme gegen Dodon. Dodon - das hat er in seiner Wahlkampagne noch einmal ganz deutlich gezeigt - ist ein unverschämter, arroganter Frauenfeind. Man muss sich schämen, dass er unser Präsident ist. Ich stimme für eine Frau, eine Intellektuelle, in dieser patriarchalischen Gesellschaft."

Die frühere Sowjetrepublik ist gespalten in Befürworter einer EU-Annäherung und jene, die an engen Beziehungen zu Russland festhalten wollen. Moldau gilt als das ärmste Land Europas.

Auch die Auslandsmoldauer, in Russland, oder in den westlichen Ländern und anderswo konnten ihre Stimme abgeben. Der Ausgang dieser Wahl wird Konsequenzen haben, nicht nur für das Land, sondern für die gesamte Region.

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