Moderna-Impfstoff: EU will sechsten Rahmenvetrag schließen

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Es könnte der sechste Vertrag zur Sicherung von Impfsstoffen werden. Nach Unternehmen wie BioNTech und CureVac soll auch Moderna ein Vakzin liefern, sofern alle nötigen Untersuchungen abgeschlossen sind.

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Die Europäische Union ist bereit, weitere Impfstoffe gegen das Coronavirus in ihr Portfolio aufzunehmen. Konkret geht es dabei um eine Entwicklung des US-Unternehmens Moderna.

Studien sollen ergeben haben, dass der Impfstoff in 95 Prozent der Fälle vor einer Covid-19-Erkrankung schützt.

Fünf Rahmenverträge geschlossen

Mit CureVac aus Tübingen hat Brüssel bereits einen Vertrag unterzeichnet. Das deutsche Unternehmen forscht ebenfalls an einem Impfstoff. Insgesamt hat die EU damit fünf Rahmenverträge zur Abnahme von Vakzinen geschlossen.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sagte am Montag: 

"Mit Moderna arbeiten wir am sechsten. Wir haben bereits Gespräche geführt und hoffen, den Vertrag bald abschließen zu können. Wir wissen im Moment noch nicht, welcher Impfstoff letztlich sicher sein und wirken wird. Die europäische Behörde EMA wird die Vakzine erst nach eingehender Prüfung zulassen. Deshalb brauchen wir ein breites Spektrum möglicher Impfstoffe."

Zuvor hatte Urusla von der Leyen zu mehr Zusammenarbeit im Ringen um eine Bewältigung der Pandemie gefordert: 

Sorge um ungerechte Verteilung

Die bisher unterzeichneten Verträge umfassen unter anderem 300 Millionen Dosen der deutschen Firma BioNTech und des US-Unternehmens Pfizer. Dieses Vakzin soll zu 90 Prozent vor einer Ansteckung schützen.

CureVac soll 405 Millionen Dosen liefern, sofern die Unbedenklichkeit des Vakzins nachzuweisen ist.

Amnesty International hatte vor einer Vereinnahmung von Impfstoffen durch reichere Länder gewarnt. Von der Leyen unterstrich, dass die EU eng mit der Weltgesundheitsorganisation zusammenarbeite. Das Covax-Programm soll auch ärmeren Ländern den Zugang zu Impfstoffen sichern.

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