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IBM: Hackerangriff auf Kühlketten für Impfstoffe

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Impfvorgang
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In Großbritannien ist der Covid-19-Impfstoff, den das deutsche Unternehmen Biontech gemeinsam mit dem US-Arzneimittelkonzern Pfizer entwickelt hat, bereits zugelassen worden. In der Europäischen Union noch nicht.

Eric Mamer, Sprecher der Europäischen Kommission, betonte: „Das ist kein Fußballwettbewerb, es geht um das Leben und die Gesundheit von Menschen. Wie Sie wissen, haben wir in der Europäischen Union ein sehr gut entwickeltes System, das übrigens immer noch für das Vereinigte Königreich gilt. Dieses System erteilt Zulassungen für den Verkauf von Arzneimitteln und Impfstoffen."

Großbritannien will kommende Woche mit den Impfungen beginnen. Es wurden vorerst 40 Millionen Dosen bestellt, in dem Land leben rund 66 Millionen Menschen. Für den Impfschutz müssen innerhalb von drei Wochen zwei Dosen verabreicht werden. Nach Angaben der Herstellerfirmen bietet der Stoff Menschen bis 65 einen 95-prozentigen und Menschen über 65 Jahren einen 94-prozentigen Schutz.

Das Unternehmen IBM geht davon aus, dass es bereits seit September übers Internet mehrere Versuche gegeben hat, in die Computersysteme, die zur Steuerung der Kühlketten gebraucht werden, einzubrechen. Der Impfstoff von Biontech und Pfizer muss bei -70 Grad Celsius gelagert werden.

In Russland soll kommende Woche eine Massenimpfung anlaufen. Zum Einsatz kommt der Stoff „Sputnik V", der laut Gesundheitsministerium bereits 100 000 Menschen verabreicht wurde. Die Kollegien an Schulen und die Ärzteschaft sollen alles Erstes geimpft werden.