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Drama in den Alpen: 5 Menschen sterben bei Helikopterabsturz

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Polizeihubschrauber in Albertville
Polizeihubschrauber in Albertville   -   Copyright  AFP TV
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Bei einem Hubschrauberabsturz in den französischen Alpen sind am Dienstagabend fünf Menschen ums Leben gekommen. Allein der Pilot überlebte mit lebensgefährlichen Verletzungen.

An Bord waren zwei Helfer der Alpenrettung sowie vier Mitarbeiter der privaten Luftrettung Service Aérien Français (Saf).

Das Unglück ereignete sich kurz nach 19 Uhr in 1800 Metern Höhe nahe der Gemeinde Bonvillard, in der Region Savoyen. Der Pilot konnte nach ersten Erkenntnissen Alarm auslösen und sich aus dem Helikopter retten.

Wegen des schlechten Wetters gestaltete sich die Rettung und Bergung schwierig, erklärte der zuständige Präfekt der Region, Pascal Bolot.

Die Absturzstelle befindet sich in einem steilen und verschneiten Gebiet. Wegen Nebels wurden die Rettungsarbeiten zusätzlich erschwert, rund 40 Retter am Boden und drei Hubschrauber waren vor Ort.

Der Verletzte wurde über 700 Meter von den Helfen getragen und schließlich über den Landweg ins Universitätskrankenhaus nach Grenoble transportiert.

Frankreichs Präsident schrieb auf Twitter "Um Leben zu retten, nehmen sie alle Risiken auf sich", und weiter: "Die Nation unterstützt die Familien, Freunde und Kollegen dieser französischen Helden".

Die Ursache für den Absturz war zunächst unklar. Die französische Luftsicherheitsbehörde BEA kündigte an, den Vorfall untersuchen zu wollen. Bei dem Helikopter handelte es sich um einen um einen leichten, zweimotorigen Mehrzweckhubschrauber vom Typ Airbus EC135, der oft in der Luftrettung zum Einsatz kommt.