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Über 30.000 Corona-Tote in Deutschland, 10.976 Neuinfektionen

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Von Euronews mit RKI
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Das RKI hat am Montag 10.976 Corona-Neuinfektionen gemeldet
Das RKI hat am Montag 10.976 Corona-Neuinfektionen gemeldet   -   Copyright  Martin Meissner/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved
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Die Zahl der mit oder an dem Coronavirus gestorbenen Menschen hat in Deutschland die Grenze von 30.000 überschritten.

Die Gesundheitsämter meldeten weitere 348 weitere Todesfälle innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Damit stieg die Zahl auf 30.126, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagmorgen bekannt gab.

Darüber hinaus wurden 10.976 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der Neuinfizierten und der Opfer sind aber nur bedingt mit den Werten der Vorwoche vergleichbar, weil das RKI während der Feiertage mit einer geringeren Anzahl an Covid-19-Tests und auch weniger Meldungen von den Gesundheitsämtern rechnet.

Am Montag vor einer Woche waren 16.643 Neuinfektionen gemeldet worden. Am Samstag vor einer Woche waren es noch 31.300 Neuinfektionen. Bei den Todesfällen war der Höchststand von 952 am 16. Dezember registriert worden.

Impf-Kampagnen in den EU-Ländern

Ältere Menschen und medizinisches Personal an vorderster Front sind zuerst dran. Die EU-Länder haben ihre Impf-Kampagnen gegen das Coronavirus gestartet.

Die Impfstoffe sind sicher und sie sind wirksam.
Ursula Von der Leyen, EU-Kommissionspräsidentin

EU-Kommissionspräsidentin Ursula Von der Leyen: "Wichtig ist, dass Menschen bereit sind, sich impfen zu lassen. Die Impfstoffe sind sicher und sie sind wirksam. Sie sind nicht nur ein Schutz für die Menschen selber sondern, auch natürlich für ihre Umgebung."

"Zweitens, wir sind gut vorbereitet. wir haben eine gemeinsame europaische Impfstrategie entwickelt. Da zeigt sich wieder, dass es besser ist, von 27 gemeinsam zu lernen als alleine den Weg zu gehen."

Die ersten Impfungen sind allenfalls symbolisch - es wird Monate dauern, bis genug Menschen immunisiert sind und an eine Rückkehr zur Normalität gedacht werden kann.

In Frankreich, Polen und Ungarn wollen sich 40% nicht impfen lassen

Aber Europa hat einen beträchtlichen Anteil von Impfgegnern - in Frankreich, Polen und Ungarn sagen mehr als 40 Prozent der Menschen, dass sie den Impfstoff ablehnen werden, wenn er ihnen angeboten wird.

Um ihre Bürgerinnen und Bürger zu ermutigen, versuchen viele Politiker mit gutem Beispiel voran zu gehen. In Griechenland haben es Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis und die Präsidentin Katerina Sakella ropoulou vorgemacht.

Katerina Sakellaropoulou, Präsidentin von Griechenland: "An diesem Weihnachten hat uns die Wissenschaft das größte Geschenk gemacht, all die Forscher, die sich angestrengt haben, vielleicht anstrengende Nächte durchgearbeitet haben, um rechtzeitig und so früh wie möglich den Impfstoff bereit zu haben, um mit der Pandemie fertig zu werden."

In Italien forderte ein Politiker aus der besonders stark betroffenen Lombardei seine Landsleute auf, sich impfen zu lassen: "Wir müssen das tun, um unsere Freiheit zurückzubekommen, und damit wir uns wieder umarmen können", sagte er.

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