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Schneechaos und singende Seen: Wintereinbruch in Europa

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Von Euronews mit dpa
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Schnee in Madrid
Schnee in Madrid   -   Copyright  Paul White/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Madrid ganz in Weiß – das hat es seit einem Jahrzehnt nicht mehr gegeben. Sturmtief „Filomena“ sorgt in der spanischen Hauptstadt für Rekordkälte, viel Schnee und Verkehrschaos.

Kälterekord in Spanien

Weiter nördlich in der Provinz Leon wurde mit minus 35,8 Grad die kälteste Temperatur gemessen, die je in Spanien registriert wurde. Damit wurde die erst am Vortag in La Llança in den katalanischen Pyrenäen verzeichnete Tiefstmarke von minus 34,1 deutlich unterboten.

Doch Filomena bringt nicht nur weiße Pracht, sondern auch heftige Winde, Dauerregen und raue See. Besonders betroffen sind Andalusien und die Kanarischen Inseln.

"Historischer Rekord!", twittert der spanische Wetterdienst.

Singender See

Schnee- und Sturmchaos gab es auch in Italien. Hier mussten Feuerwehrleute ausrücken, um Dächer von Schneemassen und komplett eingeschneite Wohngebiete zu befreien.

In der Schweiz sorgte der Wintereinbruch für ein faszinierendes Naturkonzert auf dem Davosersee. Der Grund: Durch schwankende Temperaturen zieht sich die Eisfläche auf dem See zusammen oder dehnt sich aus und sorgt so für Bewegungen, die das Gewässer singen lassen.