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Einkommensungleichheit in der EU größer durch Pandemie

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Einkommensungleichheit in der EU größer durch Pandemie
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Die Coronavirus-Pandemie hat die Einkommensungleichheit auf dem EU-Arbeitsmarkt vergrößert.

Die Zahl hochqualifizierter Arbeitsplätze wie solche für Wissenschaftler, Lehrer und Ärzte stieg in der EU, während die Beschäftigung von Arbeitnehmern wie Reinigungskräften und Arbeitern nach den jüngsten Erkenntnissen stark zurückging.

Zum Beispiel: In Service und Verkauf gingen die Zahlen EU-weit um 6,7 Prozent zurück. Bei den Hilfsarbeitskräften um 8,9 Prozent. Hochqualifizierte Arbeitskräfte, Fachleute - hier stieg die Zahl um 4, 7 Prozent.

Zu den Fachleuten zählen Menschen, die in verschiedenen Bereichen arbeiten, darunter Wissenschaft und Technik, Gesundheit, sowie Informations- und Kommunikationstechnologie.

Die Zahlen von Eurostat stützen die Ansicht, dass die Pandemie und ihre Beschränkungen trotz starker staatlicher Unterstützung die am schlechtesten bezahlten Arbeitsplätze und die Jugend treffen.

Die Jugendbeschäftigung ging um 2 Prozentpunkte zurück verglichen mit dem vierten Quartal 2019.

Insgesamt waren 72,4 Prozent der EU-Beschäftigten im erwerbsfähigen Alter beschäftigt, nach 73,1 Prozent im Vorjahreszeitraum.