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1. Tag der FFP2-Maskenpflicht: "Das war eine überfällige Maßnahme"

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1. Tag der FFP2-Maskenpflicht: "Das war eine überfällige Maßnahme"
Copyright  AP Photo/Thibault Camus
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Supermärkte geben sie umsonst oder für wenig Geld aus, denn ohne geht's nicht mehr: In Österreich herrscht jetzt FFP2-Maskenpflicht. Wer einkaufen geht, öffentliche Verkehrsmittel benutzt oder Verwaltungsgänge erledigt, muss den besonders wirksamen Mund-Nasenschutz aufsetzen.

"Das war eine überfällige Maßnahme", so eine junge Frau, die in einem Supermarkt einkauft. "Mir ist bewusst, dass es eine gewisse Anlaufzeit braucht, bis man so etwas in den Verkauf bringen kann. Aber ich finde das auf jeden Fall gut."

"Wenn es wirklich so viel hilft, hätten wir das schon früher nach dem zweiten oder ersten Lockdown machen sollen", so eine ältere Frau. "Ich krieg keine Luft mehr, so schaut's aus. Das tut mir wirklich leid. Es bleibt einem aber nichts anderes übrig, man muss sie tragen."

Frankreich: Regierung rät von selbstgemachten Stoffmasken ab

Auch in Frankreich gibt es Bewegung bei den Maskenrichtlinien: Die Regierung rät dringend davon ab, selbstgemachte Stoffmasken zu benutzen. Ein entsprechendes Dekret, das das Tragen in der Öffentlichkeit verbieten würde, steht aber noch aus.

In Deutschland wurden die Regeln verschärft: In Bussen, Bahnen und Supermärkten müssen medizinische Masken getragen werden. In Bayern gilt die FFP2-Pflicht beim Einkaufen und im öffentlichen Verkehr bereits seit einer Woche. Neuerdings droht bei Verstößen auch ein Bußgeld von 250 Euro.