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Fenerbahce feiert Mesut Özil (32) - doch wer zahlt?

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Von Euronews mit dpa AP
Mesut Özil bei der Vorstellung als neuer Spieler von Fehnerbahce Istanbul
Mesut Özil bei der Vorstellung als neuer Spieler von Fehnerbahce Istanbul   -   Copyright  AP/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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In Istanbul hat Fenerbahce seinen neuen Star Mesut Özil offiziell vorgestellt. Özil erklärte auf Türkisch: "Ich bin glücklich, hier zu sein." Gefeiert werden der 32-Jährige und seine Familie schon seit ihrer Ankunft in der Türkei. Der Satz passt auch perfekt zur SMS-Kampagne, mit der Fenerbahce einen Teil des Geldes einsammeln will, das Özil verdienen soll. Die Aktion trägt den Namen "Mesutol" ("Werde glücklich"). Özil-Fans können mit einer SMS umgerechnet 2,20 Euro beisteuern.

Der Klub Fenerbahce steckt nämlich in einer Schuldenkrise und mit offenbar mehr als 520 Millionen Euro tief in den roten Zahlen.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan unterstützt Fenerbahces Stadtrivalen Basaksehir Istanbul. Ein Treffen zwischen Özil und dem Staatschef, der auch der Trauzeuge des Fußball-Stars war, ist Medienberichten zufolge geplant.

Beim Londoner Premier Ligue Klub Arsenal stand Mesut Özil zuletzt kaum noch auf dem Platz, der englische Verein zahlt Berichten zufolge das Gehalt des Ex-Spielers der deutschen Nationalmannschaft bis zum Sommer weiter. So kann Özil für Fenerbahce spielen, ohne den Klub zunächst etwas zu kosten. Zudem soll der Neuzugang zahlreiche neue Sposorenverträge bekommen. Bei Arsenal hat Özil jährlich mehr als 18 Millionen Euro verdient.

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Mesut Özil mit Frau und TochterAP/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved

Der Mittelfeldstar hat in Istanbul einen Vertrag für dreieinhalb Jahre unterschrieben. Auf die Frage einer Reporterin, ob er sich eine Rückkehr in die Bundesliga vorstellen könne, sagte er "Nein".

Auch eine Rückkehr in die deutsche Nationalelf schloss Mesut Özilr aus. Das Thema sei abgeschlossen. "Wenn ich einmal einen Weg eingeschlagen habe, kehre ich niemals um", sagte er. "Ich wünsche der deutschen Nationalmannschaft viel Erfolg, aber ich spiele da nie mehr." Dieser Satz wurde mit Applaus quittiert.

Beim 3:0-Sieg des Tabellenzweiten in der Türkei am Montagabend gegen Kayserispor stand der Weltmeister von 2014 noch nicht im Kader und verfolgte das Spiel von der Tribüne. Fans hoffen, dass Özil im Derby gegen Galatasaray am 6. Februar sein neues Trikot auf dem Rasen tragen wird.