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555 Millionen für vier Jahre: Lionel Messis Mega-Vertrag geleakt

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555 Millionen für vier Jahre: Lionel Messis Mega-Vertrag geleakt
Copyright  Andreu Dalmau/MTI/MTVA
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Verehrt wie eine Lichtgestalt und astronomisch bis galaktisch entlohnt: Verblüffende Vertragsdetails von Fußball-Superstar Lionel Messi hat die spanische Zeitung El Mundo enthüllt.

Sein jüngster Vertrag mit dem FC Barcelona habe dem Argentinier eine Gesamtsumme von 555 Millionen Euro eingebracht. Die Basis bilde ein jährliches Grundgehalt von knapp 75 Millionen Euro netto, berichtete das Blatt. Das entspreche 139 Millionen Euro brutto.

Der katalanische Spitzenklub reagierte umgehend, wies jede Verantwortung für die Veröffentlichung zurück und kündigte "rechtliche Schritte für dadurch verursachte Schäden" gegen die Zeitung an.

"Geld wird auch generiert"

Passanten in Barcelona waren sich uneins. Roger Massana sagte: "Der Vereinspräsident spielt mit unserem Geld. Ich finde, das ist zu viel Geld im Vergleich zu seiner Leistung für Barça. Das ist einfach zu viel."

Antonio Troya schaute über das reine Gehalt hinaus: _"Ich denke, wenn einige Fußballer mehr Geld bekommen als andere Sportler, dann deshalb, weil sie dieses Geld auch generieren. Warum sollten sie dann nicht entsprechend bezahlt werden. Medienrechte, Bildrechte. Das wäre nicht fair. Wenn er bei einem großen Verein so viele Millionen an Einnahmen generiert, dann sollte er auch so viel Geld bekommen." _

Ist im Sommer ohnehin Schluss?

Allerdings hat sich Barças ohnehin schon schwere Finanzkrise in der Pandemie massiv verschärft. Der Verein steckt mit den Profis schon lange in zähen Verhandlungen über einen Gehaltsverzicht von insgesamt 190 Millionen Euro. Und zu allem Überfluss kann Messi den Katalanen in fünf Monaten ablösefrei den Rücken kehren. Was das Barça-Idol übrigens auch schon im vergangenen Sommer vorhatte - nach der 2:8-Niederlage gegen den FC Bayern München.

Damals verweigerte ihm der FC Barcelona einen Wechsel, obwohl man dadurch die bereits Finanzkrise hätte eindämmen können. Nicht nur durch die Gehaltseinsparung, sonder auch durch eine Ablösesumme im dreistelligen Millionenbereich.