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Flammende Proteste gegen dänische Corona-Politik in Kopenhagen

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Die Demonstrierenden zogen durch das Zentrum von Kopenhagen
Die Demonstrierenden zogen durch das Zentrum von Kopenhagen   -   Copyright  AFP-Video
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Rund 600 Menschen sind in Kopenhagen auf die Straße gegangen, viele mit brennenden Fackeln, um gegen die von der Regierung beschlossenen Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus zu protestieren, darunter ein zukünftiger "Impfpass".

Nach einer Kundgebung vor dem Parlament marschierten die Demonstranten und Demonstrantinnen mehr als zwei Stunden lang durch das Stadtzentrum.

Zurückhaltung dagegen in Griechenland. Straßen und Plätze in Athen waren Samstagnacht leer, als eine erweiterte Ausgangssperre zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus in Kraft trat.

Die griechische Regierung kündigte erweiterte Lockdown-Maßnahmen in der Region Attika und zwei weiteren Regionen an, die mindestens bis zum 15. Februar in Kraft bleiben.

Einzelhandel: 20 statt 10 Qadratmeter

In Österreich gelten ab Montag neue Regeln für die Einzelhandelsgeschäfte einschließlich der Supermärkte. Zutritt erhalten nur ein Kunde oder eine Kundin pro 20 Quadratmeter Ladenfläche.

Ein Vertreter der Einzelhändler sagte, er verstehe die Schwierigkeiten, aber alles in allem seien die Ladenbesitzer froh, dass sie ihre Läden wieder öffnen können. Die neue Regel gilt auch für Supermärkte, bisher waren lediglich zehn Quadratmeter pro Kunde nötig. Die großen Ketten sind nicht beunruhigt, da ihre Läden ausreichend Raum bieten. Kleinere Geschäfte befürchten dagegen, dass lange Warteschlangen Kunden und Kundinnen abhalten könnten.

Ab Montag können Dienstleistungsbetriebe wie Friseure, Institute für Fußpflege und Kosmetik nur noch mit einem negativen Covid-Test besucht werden. Immer mehr Menschen in Österreich nutzen die Möglichkeit, sich in Zentren für Covid-Schnelltests wie hier in Wien kostenlos testen zu lassen. Nach Angaben der Behörden wurden die Testkapazitäten erweitert, auch einige Apotheken bieten kostenlose Testmöglichkeiten an.

Lockerungen in Polen

Die polnische Regierung hat am Freitag angekündigt, dass sie einige Coronamaßnahmen lockern wird. Die Besitzer von Hotels und Skipisten, aber auch Urlauber und Urlauberinnen begrüßten die Entscheidung.

Polen wird am 12. Februar Hotels, Freizeiteinrichtungen und Sportanlagen im Freien, einschließlich der Skipisten, wieder öffnen. Die Sperrungen wurden zunächst für zwei Wochen aufgehoben.

Die vielen anderen Einschränkungen des öffentlichen Lebens, darunter die Schließung von Restaurants und Fitnessstudios, bleiben bestehen. Nach einer teilweisen Lockerung der Coronavirus-Beschränkungen haben Einkaufszentren und Museen in ganz Polen zu Beginn dieser Woche wieder geöffnet.

Frankreich: Wintersaison abgeschrieben

Unterdessen bleiben die Skilifte in Frankreich den ganzen Februar über geschlossen, auch wenn die Pisten offen sind. Frankreich befindet sich nicbt im Lockdown. Die Menschen können theoretisch die Skigebiete besuchen und in den Hotels übernachten, aber die Lifte sind bereits seit Monaten geschlossen, so dass die Wintersaison abgeschrieben ist. Das bedeutet, dass Familien in den Schulferien zwar Zugang zu den Skigebieten haben, aber keine Aufstiegshilfen.

Die Restaurants in den Skigebieten sind aufgrund der Coronavirus-Beschränkungen geschlossen und Touristen können nur Aktivitäten wie Skilanglauf und Schneeschuhwandern ausüben. Frankreichs zweiwöchige Schulferien haben am Samstag in einigen Teilen des Landes begonnen.