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"Super, total klasse!" Sachsen öffnet Grundschulen und Kitas

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Kinder auf dem Pausenhof einer Grundschule in Dresden
Kinder auf dem Pausenhof einer Grundschule in Dresden   -   Copyright  JENS SCHLUETER/AFP or licensors
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Sachsen prescht als erstes Bundesland vor: Grundschulen und Kitas haben seit diesem Montag wieder ihre Türen geöffnet.

Allerdings mit eingeschränktem Regelbetrieb und unter Hygieneauflagen, die Kinder werden in strikt getrennten Gruppen und von festen Bezugspersonen unterrichtet.

Zudem ist die Schulbesuchspflicht aufgehoben. Damit können Eltern selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken.

Nach zwei Monaten endlich wieder zurück Schule, bei vielen sei die Erleichterung zu spüren, bestätigt Schulleiterin Ines Schubert.

"Super, total Klasse, wir freuen uns sehr, dass die Kinder wieder da sind, dass das Schulhaus wieder mit Leben gefüllt ist und die Kinder, den meisten gings genauso, wenn man die strahlenden Gesichter gesehen hat, ganz toll.

Wir werden wir diese Woche erst einmal schauen, was haben die Kinder an Inhalten noch behalten, wie gut konnten sie lernen im Homeschooling, sodass wir erst mal auf Wiederholung setzen und peu à peu neue Inhalte aufgreifen."

Es sei wichtig, Schülerinnen und Schülern eine Öffnungsperspektive zu geben, vor allem Lernanfängern, so erklärt Sachsens Kultusminister Christian Piwarz den Schritt.

Auch seien die Inzidenzwerte im hart von Corona getroffenen Sachsen deutlich nach unten gegangen.

Ein einheitliches Vorgehen gibt es in Deutschland nicht, die meisten Bundesländer haben den 22. Februar als Start-Termin für Grundschulöffnungen festgelegt.

Die Bundesregierung ihrerseits mahnt zu einer vorsichtigen Öffnungsstrategie. Jede Lockerung sollte über einen Infektionszyklus von 14 Tagen hinweg beobachtet werden.