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"Forget business as usual" - Neue WTO-Chefin Ngozi Okonjo-Iweala (66)

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Ngozi Okonjo-Iweala - neue WTO-Generaldirektorin
Ngozi Okonjo-Iweala - neue WTO-Generaldirektorin   -   Copyright  ERIC BARADAT/AFP or licensors
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Am 1. März tritt Nigerias ehemalige Finanzministerin Ngozi Okonjo-Iweala ihr Amt als Generaldirektorin der Welthandelsorganisation WTO in Genf an. Unter Donald Trump hatten die USA ihre Ernennung blockiert.

Nach der einstimmigen Ernennung durch die Vertreter der 164 Mitgliedsstaaten der WTA erklärte Ngozi Okonjo-Iweala, sie sehe die Welthandelsorganisation vor enormen Herausforderungen, aber gemeinsam könne man die WTO stärken und agiler machen. Der Weg bis zu ihrer Ernennung sei schwer gewesen, sagte die Mutter von vier Kindern aus Kinshasa, die auch in Harvard und Massachussetts studiert hat. Okonjo-Iweala war 25 Jahre lang für die Weltbank tätig.

Schon im vergangenen August war ihr Vorgänger, der Brasilianer Roberto Azevêdo, vom Posten als Generaldirektor der WTO zurückgetreten. Die USA hatten Okonjo-Iwealas Gegenkandidatin Yoo Myung-hee aus Südkorea favorisiert. Diese hatte Anfang Februar ihre Bewerbung zurückgezogen.

Auf Twitter notierte die ehemalige Finanzministerin von Nigeria, sie schreibe Geschichte als erste Frau und als erste Person aus Afrika in der 73-jährigen Geschichte der Organisation. Sie forderte dazu auf "Business as usual" zu vergessen.