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Gegen Covid-Blues: Flugreise aus der "Wundertüte"

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Gegen Covid-Blues: Flugreise aus der "Wundertüte"
Copyright  Matt Hartman/AP
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Wie auf die täglich neue Corona-Lage schnell reagieren? Nach branchenweit tausenden gestrichenen Flügen versucht es die australische Airline Qantas mit dem System „Wundertüte“.

Bei den „Mystery Flights“ buchen Passagiere Tagestrips innerhalb Australiens – ohne zu wissen, ob sie am Strand oder auf einem Weinberg landen.

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Ab Sydney, Brisbane und Melbourne bringen die Mystery-Flüge die Passagiere in rund zwei Stunden zu den Zielen. Macht 476 € für Economy und 1.000 € für Business.

Nach Medienberichten sind in den Tagespaketen auch Aktivitäten versteckt – vom Winzer-Besuch über ein Gourmet-Essen bis hin zum Schnorcheln in tropischen Gewässern.

Zuvor hatte Qantas schon versucht, mit „Flügen nach Nirgendwo“ die Kundschaft bei Laune zu halten und die Flieger wenigstens etwas zu füllen – Sightseeing-Flügen in geringer Höhe über Australiens Wahrzeichen und „Flügen nach Irgendwo“ – da durften Passagiere das Flugzeug verlassen und Sehenswürdigkeiten besuchen.

UNTERWEGS NACH "NIRGENDWO"

Nach kräftigen Verlusten 2020 - der Verband IATA meldete im Januar fast 3/4 weniger Passagierverkehr als vor zwei Jahren - rechnet Qantas nach Angaben ihres Chefs Alan Joyce mit der weitgehenden Wiederaufnahme des internationalen Reiseverkehrs aus Australien Ende Oktober. Erst dann sei das Impfprogamm Australiens voraussichtlich abgeschlossen. Qantas hatte zuvor angekündigt, Flugreisende nur mit Impfnachweis an Board zu lassen.

Das Unternehmen hatte zum 31. Dezember einen bereinigten Verlust vor Steuern in Höhe von 1,03 Milliarden Australischen Dollar (rund 666 Millionen Euro) angegeben, nach 771 Millionen Australischen Dollar (rund 498 Millionen Euro) Gewinn im Jahr zuvor. Qantas will 8.500 Jobs abbauen, mindestens.

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Im Geschäftsjahr 2022 rechnet das Unternehmen mit 40 Prozent der Flug-Kapazität, verglichen mit vor der Pandemie.

su mit AP