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Schnelltests bei Aldi vergriffen, Protest in Wien: Die Corona-Lage in Europa

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Protest in Wien
Protest in Wien   -   Copyright  AP Photo
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In Deutschland ist der Verkauf von Corona-Schnelltests in Supermärkten angelaufen. In vielen Aldi-Märkten waren die Artikel aber schnell vergriffen. Konkurrent Lidl, der Tests online verkauft, teilte mit, die Webseite sei vorübergehend wegen der hohen Nachfrage nicht verfügbar. Bald sollen die Tests auch in anderen Supermärkten und Apotheken erhältlich sein.

In Paris ging unterdessen ging die Polizei am Samstag bei Frühlingswetter gegen Menschenansammlungen am Seine-Ufer vor. Zudem wurde der Alkoholkonsum untersagt. Die Zahl der täglichen Neuinfektionen liegt in Frankreich seit Längerem zwischen 20.000 und 30.000. In einigen Départements gilt ein Wochend-Lockdown, landesweit eine abendliche Ausgangssperre.

Proteste in Wien

In Italien sorgt ein Ausbruch im Mailänder Vorort Bollate für Aufsehen. In wenigen Tagen infizierten sich dort 45 Kinder und 14 Angestellter einer Kita und Grundschule mit der britischen Coronavirusvariante. In der Lombardei wurde in dieser Woche wieder verschärfte Maßnahmen eingeleitetet. Zudem wurde in der süditalienischen Region Kampanien die höchste Pandemie-Warnstufe erklärt.

In Wien haben am Samstag Tausende gegen die Corona-Maßnahmen in Österreich demonstriert. Unter den Protestlern waren laut Berichten auch Rechtsextreme. Unter anderem hatte die rechte Oppositionspartei FPÖ zu einer Kundgebung aufgerufen. Der ehemalige Innenminister Herbert Kickl, sprach dabei von "Corona-Stahlhelmen in den Regierungsbüros", die EU-Gesundheitspolitik sei ein "gleichgeschaltetes Machtspiel".