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Von der Pandemie zurückgeworfen? Kämpferische Frauen am 8. März 2021

Protest am Internationalen Frauentag in Italien
Protest am Internationalen Frauentag in Italien Copyright Alessandra Tarantino/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Von Ronald Krams
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Ursula von der Leyen kündigte einen Vorschlag für eine europäische Richtlinie zur Lohntransparenz an und erklärte, dass gleiche Arbeit gleichen Lohn verdiene

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Zum Weltfrauentag hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel volle Gleichberechtigung gefordert. Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern rief in einer Videobotschaft zu Inklusion und Zusammenhalt auf.

US-Vizepräsidentin Kamala Harris erklärte in einer Videobotschaft, die Welt funktioniere für Frauen noch nicht, sonst wären die Nationen sicherer, stärker und wohlhabender.

"Die globalen Krisen, mit denen wir heute konfrontiert sind, haben sowohl den Beitrag von Frauen als auch die Herausforderungen, vor denen Frauen stehen, überdeutlich gemacht. Einfach ausgedrückt funktioniert unsere Welt für Frauen noch nicht so, wie sie sollte. Covid-19 hat die Gesundheit, die wirtschaftliche Sicherheit und die physische Sicherheit von Frauen überall bedroht."

Harris sagte, Frauen seien Wissenschaftlerinnen, Ingernieurinnen, Erzieherinnen, aber auch Politikerinnen wie Simone Veil.

Ursula von der Leyen würdigte Ardern und Harris für ihre Verdienste um ihre jeweiligen Länder. Sie kündigte einen Vorschlag für eine europäische Richtlinie zur Lohntransparenz an und erklärte, dass gleiche Arbeit gleichen Lohn verdiene.

"Ich bin stolz darauf, dass die Kommission letzte Woche zwei Vorschläge vorgelegt hat, um zwei der größten Ungerechtigkeiten anzugehen, mit denen Frauen immer noch konfrontiert sind: das geschlechtsspezifische Lohngefälle und das geschlechtsspezifische Beschäftigungsgefälle."

In ganz Europa fanden am Weltfrauentag Proteste statt. In Brüssel besetzte eine Gruppe von 50 Frauen ohne Papiere, die durch die Pandemie ihren Job verloren hatten, eine Kirche und forderte den belgischen Staat auf, ihnen einige Rechte zu gewähren.

In Berlin versammelten sich Tausende, um gegen die zunehmenden Femizide und die Gewalt gegen Frauen zu demonstrieren. Während der Coronavirus Pandemie hat häusliche Gewalt zugenommen.

Auch in Barcelona demonstrierten Tausende.

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