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USA besorgt über Nato-Verbündeten Türkei

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Von Euronews mit dpa
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USA besorgt über Nato-Verbündeten Türkei
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Die USA sind verärgert darüber, dass die Türkei russische Luftverteidigungsraketen kauft. Beim Nato-Gipfel in Brüssel brachte der neue US-Außenminister Antony Blinken seine Besorgnis zum Ausdruck. Die Beziehungen der Türkei zu den Westmächten waren in den vergangenen Jahren in einer Reihe von Fragen angespannt, nicht zuletzt in Bezug auf einen Territorialstreit im östlichen Mittelmeerraum.

Die Außenminister der 30 Nato-Staaten berieten am Mittwoch zum Abschluss eines zweitägigen Treffens in Brüssel über den weiteren Umgang mit Russland. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan sagte auf einer Parteiveranstaltung, sein Land habe nicht die Wahl: "Wir werden weiterhin unsere Beziehungen zu jedem Land von den USA bis Russland, von der Europäischen Union bis zu den arabischen Ländern im Einklang mit den Interessen der Türkei und den Erwartungen unseres Volkes gestalten. Als Land zwischen Afrika, Asien und Europa haben wir nicht den Luxus, dem Osten oder dem Westen den Rücken zu kehren."

US-Außenminister Blinken sagte, es sei kein Geheimnis, dass die USA und die Türkei nicht immer dieselben Ziele verfolgten. Gleichzeitig sei die Türkei ein geschätzter Verbündeter. Die Nato habe ein großes Interesse, diesen Verbündeten weiterhin in der Allianz verankert zu wissen.