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Zaalishvili sichert Georgien zweites Gold bei Grand Slam von Tiflis

Von Luis Nicolas Jachmann
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Zaalishvili sichert Georgien zweites Gold bei Grand Slam von Tiflis
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Der letzte Tag von Tiflis stand ganz im Zeichen des georgischen Shootingstars Gela Zaalishvili. Durch die Vorentscheidungskämpfe meisterte sich der 21-jährige Schwergewichtler mit Bravour. Und auch im Finale ließ er den zweifachen Bronze-Olympiagewinner, Rafael Silva alt aussehen. Nach fast vier Minuten war das Finale im Schwergewicht von Tiflis entschieden - zugunsten des Lokalmatadors. Für den jungen Georgier, Weltmeister bei den Junioren 2018, war es nach Gold in Tel Aviv der zweite Achtungserfolg des Jahres.

Grand-Slam-Gold für Schweden Nyman und Chinesin Xu

Mit 30 Jahren hat Marcus Nyman schon alle Höhen und Tiefen erlebt. Der Mittelgewichtler konnte in Tiflis wieder an ganz große Erfolge anknüpfen. Mit einem klassischen Festhaltegriff holte sich der Schwede das erste Grand-Slam-Gold seit 5 Jahren. Für China holte Xu Shiyan eine Goldmedaille. Sie legte mit einem Ura Nage den Grundstein zu ihrem ersten Grand Slam Gold überhaupt. Die 24-jährige setzte sich gegen die Portugiesin Nunes Rochele im Schwergewicht durch.

Kanadische Sensation, georgische Frustration

Shady El Nahas sicherte Kanada das zweite Gold in Georgien. Im Halbschwergewicht schlug der gebürtige Ägypter den Favoriten - den Georgier Sulamanidze - nach einem Kouchi Gari in letzter Minute. Für den 23-jährigen Kanadier ist es nach einem eher enttäuschenden 7. Platz zu Beginn des Jahres in Doha der Sprung ganz oben aufs Podium.

Das Halbschwergewicht der Frauen ist eine Paradedisziplin der Niederländerinnen. Das zeigte das Finale eindrucksvoll. Teamkolleginnen unter sich - Natascha Ausma setzte sich gegen Karen Stevenson nach dreieinhalb Minuten durch. Für die 24-jährige das erste Gold bei einem Grand Slam.

Ohne deutsche Judoka in Tiflis - Hoffen auf Antalya

Das Turnier fand ohne Deutschland und Frankreich statt, die wegen positiven Corona-Tests im Team nicht antreten konnten.

Tiflis ohne deutsches Team

Heimteam Georgien, Kanada und die Mongolei sicherten sich je zwei Goldmedaillen. Bereits in einer Woche macht die World Tour Halt in Antalya. Dort werden noch mehr teilnehmende Nationen, noch mehr Athleten erwartet. Vom 1. bis zum 3. April kämpfen dann über 530 Judoka um neue Goldmedaillen - wenige Monate vor den olympischen Spielen von Tokio.