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Prinz Philip - ein Leben an der Seite der Queen

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Von Euronews
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Prinz Philip - ein Leben an der Seite der Queen
Copyright  Adrian Dennis/AP

Witzig, respektlos, bodenständig, Prinz Philip war ein Mann, der seine Rolle nie aus den Augen verlor. Der Herzog von Edinburgh, war in erster Linie der Ehemann von Königin Elisabeth II - immer da, zwei Schritte hinter der Königin, um sie zu unterstützen.

1947, als er in die königliche Familie einheiratete, war er bereits ein erfahrener Marineoffizier, der im Zweiten Weltkrieg gedient hatte. Aber der frühe Tod von Elisabeths Vater, Georg dem 6. im Jahr 1952, bedeutete, dass Philip seine Uniform an den Nagel hängen musste. Die Queen und Prinz Philip waren mehr als 70 Jahre verheiratet.

Privat hatte er die Hosen an

Elizabeth und Philip trafen sich, als sie Teenager waren. Sie bestand darauf, ihn zu heiraten. Bis dahin wurde er als mittelloser Exilant der griechischen Königsfamilie wahrgenommen. Die Beziehung des Paares änderte sich, als sie Königin wurde. In der Öffentlichkeit war sie die Chefin, aber privat hatte er die Hosen an.

Prinz Philip beschloss, seinen erstgeborenen Sohn Prinz Charles in das abgelegene schottische Internat Gordonstoun zu schicken. Der zukünftige König bezeichnete seine Zeit dort später als "Gefängnisstrafe".

Über seine vier erwachsenen Kinder sagte Prinz Philipp, dass sie sich "nach seiner natürlich voreingenommenen Meinung, unter sehr schwierigen und anspruchsvollen Umständen ziemlich gut geschlagen hätten".

Die Nebenrolle war schwer für Philip, aber der Prinz fand seinen Platz. Er trat als Schirmherr der Streitkräfte auf, entwickelte ein Staatsbürgerschaftsprogramm für junge Menschen und war ein engagierter Naturschützer.

Er leistete sich einige Schnitzer

Ian Pelham Turner, ehemaliger königlicher Fotograf, hatte Zeit, das Königspaar bei vielen Gelegenheiten zu beobachten: "Sie sind nicht nur bei formellen Anlässen ein Paar, sondern auch darüber hinaus. Sie sind die Firma, sie sind eine Familie".

Prinz Philip hatte keine Scheu, seine Meinung zu äußern und sorgte im Laufe der Jahre oft für Schlagzeilen. Bei einem seiner Besuche in Australien fragte er zum Beispiel, ob die Ureinwohner noch immer Speere aufeinander werfen.

In einem Gespräch mit britischen Student:innen in China sagte er, sie sollten aufpassen, dass sie keine Schlitzaugen bekämen.

Sein direkter Stil wurde von einigen als rau und distanziert bezeichnet, war aber auch eine Art Markenzeichen.