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Wachsende Gewalt in Paris: Polizei setzt auf Überwachung aus der Luft

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Wachsende Gewalt in Paris: Polizei setzt auf Überwachung aus der Luft
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Die französische Polizei hat begonnen, den Luftraum über Paris stärker zu überwachen. Vor allem die Problemviertel im Süden der Pariser Haupstadt sind betroffen. Damit reagiert die Polizei auf die wachsende Gewalt.

Diese nahm nach Informationen des französischen Innenministeriums zuletzt zu: Wurden 2019 noch 288 Zusammenstöße registriert, waren es im vergangenen Jahr mit 357 fast ein Viertel mehr. 2020 wurden demnach drei Menschen getötet und 218 verletzt. Der Einsatz in 500 Metern Höhe dient zur Abschreckung und zur Überwachung.

Eine Sicherheitskraft, die anonym bleiben will, sagte:

Zwischen 25 und 30 Menschen standen zusammen, plötzlich setzten sie sich in Bewegung. In den Händen hielten sie Objekte, die an Baseball-Schläger erinnerten, sie hatten auch Schwerter. Die Polizei griff schnell ein. Es gab keine Verletzten oder Tote. Es war ein guter Einsatz.

Auch im Kampf gegen Bandenkriminalität gab es erste Erfolge. Nach dem Diebstahl eines Motorrads wurde der mutmaßliche Täter schnell gesichtet und die Polizisten in der Luft konnten ihre Kollegen im Fahrzeug auf die richtige Spur bringen.