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"Grüner ist teurer!" - Landwirte protestieren vor Europaparlament

Von Euronews mit AP
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Proteste: Landwirte mit ihren Traktoren vor dem EU-Parlament in Straßburg
Proteste: Landwirte mit ihren Traktoren vor dem EU-Parlament in Straßburg   -   Copyright  Frederick FLORIN / AFP
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Rund 1.500 Landwirte haben vor dem Europäischen Parlament in Straßburg protestiert. Dort wurde am Freitag erneut über Vorschläge zur sogenannten Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) verhandelt.

Ein Ziel der Beratungen ist, europäische Fördergelder für mehr agrarökologische Zwecke einzusetzen.

Doch die französischen Landwirte wollen mehr Schutz für ihren Lebensunterhalt, denn die meisten sagen: "Grüner sei teurer."

Laurent Champenois, der Generalsekretär des Bauernverbandes FDSEA (Marne), sagte: "Die gemeinsame Agrarpolitik muss den Fortbestand der Landwirte auf dem Gebiet unterstützen. Wir wollen sie beibehalten, es gibt nur noch 500.000 Landwirte, aber die zukünftige Reform, die uns vorgeschlagen wird, wird die Zahl der Landwirte um die Hälfte reduzieren."

Autobahn blockiert

Die französischen Landwirte blockierten während der Proteste unter anderem die Autobahn nach Straßburg.

Die GAP der EU wurde 1962 ins Leben gerufen und im Laufe der Jahre modifiziert. Die letzten Änderungen werden 2023 in Kraft treten.

Nach Angaben der Europäischen Kommission gibt es in der EU etwa 10 Millionen landwirtschaftliche Betriebe. Rund 22 Millionen Menschen arbeiten in diesem Sektor.