Südlich von Kabul: Zwei Dutzend Tote bei Autobombenanschlag vor Gästehaus

Notdürftig verhüllte Leichen in der Nähe des Anschlagsortes südlich von Kabul
Notdürftig verhüllte Leichen in der Nähe des Anschlagsortes südlich von Kabul Copyright Matiullah Sarwar/Copyright 2019 The Associated Press. All rights reserved.
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Von Euronews mit AP und dpa
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Das Attentat ereignete sich während des Fastenbrechens und am Vorabend des offiziellen Beginns des Rückzugs der internationalen Truppen aus Afghanistan.

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Die Wucht des Sprengsatzes war bis in eine benachbarte Klinik zu spüren: Bei einem Autobombenanschlag sind südlich der afghanischen Hauptstadt Kabul mindestens zwei Dutzend Menschen getötet worden.

Die meisten von ihnen waren laut Medienberichten Zivilisten. Darunter seien viele Schüler. Über hundert teilweise schwer verletzte Opfer wurden zur Behandlung in die Notfallklinik nach Kabul gebracht. Mehrere von ihnen schweben in Lebensgefahr.

Ein mutmaßlicher Selbstmordattentäter hatte den Sprengsatz in einem Lkw vor einem Gästehaus der Provinzhauptstadt Pul-i-Alam in einem Wohnviertel gezündet.

Augenzeuge Mohammad Nabi wurde am Kopf verletzt: "Es war Abend, wir brachen unser Fasten und nachdem wir das Abendgebet beendet hatten, lehnten wir uns zurück, um zu Abend zu essen, und plötzlich geschah die Explosion und alle Türen, Fenster und das Dach fielen auf uns herab."

Der afghanische Präsident Aschraf Ghani machte die radikal-islamischen Taliban für den Anschlag verantwortlich.

Die internationalen Truppen, darunter auch die deutsche Bundeswehr, ziehen sich an diesem Samstag offiziell aus Afghanistan zurück. Die USA wollen ihre Soldaten bis spätestens 11. September außer Landes bringen.

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