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Konflikt Israel-Palästinenser: Zivilisten sterben weiter durch Raketen und Luftangriffe

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Copyright Hatem Moussa/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved.
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Von su mit AP, dpa
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Die israelische Armee geht nach eigenen Angaben gezielt gegen Kommandeure vom bewaffneten Gruppen vor, gegen Tunnel und Werkstätten zur Waffenproduktion. Am Samstag gedenken die Palästinenser mit "Nakba" (Katastrophe) der Staatsgründung Israels 1948.

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Im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern sterben weiter Zivilisten. Israel bombardierte bis zum frühen Samstagmorgen Ziele im Gazastreifen. Bei einem Luftangriff auf ein Haus in Gaza-Stadt wurden mindestens zehn Palästinenser getötet („AP“) - die höchste Anzahl an Opfern bei einem einzigen Treffer. In Gaza wurden seit dem Ausbruch der Angriffe vor fünf Tagen mindestens 126 Menschen getötet, mindestens 900 verletzt, so Behörden im Gazastreifen.

GAZA

Im dicht besiedelten Gazastreifen leben etwa zwei Millionen Menschen. Nach UN-Schätzungen, so die Humanitäre Koordinatorin für die Palästinensergebiete der UN, Lynn Hastings, hätten wegen der  Feindseligkeiten bereits rund 10.000 Palästinenser ihre Häuser und Wohnungen im Gazastreifen verlassen müssen.

Israel und Ägypten halten den Gazastreifen unter Blockade, aus Sicherheitserwägungen. Die islamistische Hamas wird von Israel, den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft. Sie hat die Zerstörung Israels zum Ziel erklärt.

Die israelische Armee geht nach eigenen Angaben gezielt gegen Kommandeure vom bewaffneten Gruppen wie Hamas und Islamischer Dschihad vor, gegen Tunnel und Werkstätten zur Waffenproduktion.

RAKETENBESCHUSS

Militante der Hamas haben rund 2.000 Raketen auf Israel abgefeuert, bei denen mindestens sieben Menschen getötet wurden, darunter ein sechsjähriger Junge und ein Soldat („AP“), hunderte wurden verletzt.

NAKBA-TAG

Neben dem Konflikt Israels mit militanten Palästinensern kommt es auch in israelischen Ortschaften mit
arabischen Einwohnern immer wieder zu Ausschreitungen. Trotz einer Ausgangssperre in der Stadt Lod begannen am Freitagabend wieder Konfrontationen arabischer Israelis mit Sicherheitskräften, wie die Polizei in der Nacht zum Samstag mitteilte. Die Polizei sei dabei mit zwei Brandflaschen beworfen worden und habe daraufhin den Tatverdächtigen mit Schüssen am Bein verletzt und festgenommen.

Am Samstag ist der sogenannte Tag der Nakba (Katastrophe). Die Palästinenser gedenken damit der Vertreibung und Flucht Hunderttausender Palästinenser im Zuge der israelischen Staatsgründung 1948. In diesem Jahr fällt der Tag zusammen mit dem dritten Tag des Eid-al-Fitr-Festes, des sogenannten Zuckerfestes zum Ende des Ramadans.

su mit AP, dpa

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