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"Trauriger Tiefpunkt": DFB-Boss Fritz Keller (64) tritt zurück

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Fritz Keller - ARCHIV
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Fritz Keller ist als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes zurückgetreten. Der 64-Jährige hatte in einer DFB-Sitzung seinen Stellvertreter und Widersacher Rainer Koch als „Freisler“ bezeichnet. Roland Freisler war während des Dritten Reiches ein berüchtigter Richter.

Keller schrieb in einer Erklärung, er übernehme mit seinem Rücktritt die Verantwortung für seine Entgleisung. Er betonte, ihm sei es in seiner nicht einmal zweijährigen Amtszeit als Vorsitzender des größten Sportfachverbandes der Welt nicht gelungen, innerhalb der DFB-Gremien eine „vertrauensvolle, verlässliche und kollegiale Zusammenarbeit zu erreichen“. Sein Rücktritt löse nicht die Probleme des DFB und des Fußballsports, betonte Keller. Er beklagte, innerhalb des DFB gehe es vielen eher um eigene Befindlichkeiten, es gebe im Verband interne Machtkämpfe.

Als Nachfolger wird der 37-jährige Weltmeister von 2014, Philipp Lahm, gehandelt.