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Nahostkonflikt: Israel und Ägypten sprechen über Waffenruhe in Gaza

Von euronews mit dpa
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Nahostkonflikt: Israel und Ägypten sprechen über Waffenruhe in Gaza
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Ägypten und Israel haben über eine Fortsetzung der Waffenruhe mit der palästinensischen Hamas gesprochen. In Tel Aviv traf der ägyptische Geheimdienstchef Abbas Kamel den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Und in Kario sprachen der israelischen Außenminister Aschkenasi und sein ägyptischer Amtskollege Schukri. Es war der erste offizielle Besuch eines israelischen Außenministers in Ägypten seit mehr als zehn Jahren.

Zentrales Thema der Gespräche war eine permanente Waffenruhe mit der Hamas und die Freilassung von israelischen Soldaten und Zivilisten, teilte die israelische Botschaft in Kairo mit.

Beim jüngsten gewaltsamen Konflikt im Gazastreifen hatte Ägpten eine Vermittlerrolle gespielt. Seit dem 21. Mai gilt im Gazastreifen eine Waffenruhe. Bei den Gefechten wurden mehr als 250 Menschen getötet, die meisten der Opfer waren Palästinenser.

Das ägyptische Außenministerium sprach am Sonntag von "unerbittlichen und andauernden Bemühungen, um Schritte zur Herbeiführung des Friedens wiederzubeleben". Die Regierung von Präsident Abdel Fattah al-Sisi kann die Vermittlung Beobachtern zufolge auch als eigenen diplomatischen Erfolg verbuchen. Unter anderem hatte US-Präsident Joe Biden persönlich mit Al-Sisi gesprochen und ihm für den Einsatz Ägyptens gedankt.

Unterdesssen wird in Israel eine Koalition zur Ablösung des rechtskonservativen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu immer wahrscheinlicher. Der Vorsitzende der ultrarechten Jamina-Partei, Naftali Bennett, habe sich für ein Bündnis mit Oppositionsführer Jair Lapid von der Zukunftspartei entschieden, berichtete der israelische Rundfunk am Sonntag. Dies habe der frühere Verteidigungsminister in privaten Gesprächen bestätigt. In Kürze werde mit einer offiziellen Mitteilung gerechnet.