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Solarzellen treiben Farradtour von Belgien quer durch Europa an

Von Christopher Pitchers
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Solarzellen treiben Farradtour von Belgien quer durch Europa an
Copyright  Xavier Lejeune/European Union 2021
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Elektrische Fahrräder haben das Radeln revolutioniert - jetzt können Menschen mit Behinderungen, Senioren und selbst Übergewichtige den Sattel besteigen. Doch jede aufregende Innovation kommt mit Bedenken daher.

In diesem Fall ist es die Frage der Nachhaltigkeit beim Aufladen der Batterien. Was also wäre die bestmögliche Energiequelle für die Fahrräder? Die Teilnmehmer des Sun Trip Europe 2021 sagen: die Sonne.

Die Rad-Enthusiasten haben ihre eigenen Räder mit Sollarzellen bestückt und sich damit auf den Weg gemacht - von Belgien über Lettland und Rumänien nach Italien, Spanien und schließlich im Laufe des Sommers nach Lyon in Frankreich. Hört sich nach Abenteuer an - und genau das war der Sinn.

Es sei eine große Sache, und alle seien völlig unabhängig, weil sie die Sonnenenergie immer dabei hätten, so ein Teilnehmer. Man brauche die Batterien nicht an einem Stromnetz aufladen, denn die Solarzellen seien an den Rädern montiert. Dieses ökologische Prinzip habe die Sache für ihn interessant .

Für Kommissions-Vizepräsident Frans Timmermans, der die Radfahrer vor dem Start in Brüssel begrüßte, ist Sun Trip Europe ist das perfekte Beispiel für die Zukunft der nachhaltigen Mobilität: Je mehr Energie auf nachhaltige Weise erzeugt werden könne, desto besser. Die Solarenergie sei das beste Beispiel. Wir bräuchten mehr Energie, aber sie müsse auf nachhaltige Weise erzeugt werden.

Die Teilnehmer haben nun rund 10.000 Kilometer durch 30 europäische Länder vor sich. Zumindest die Energie ihrer Räder ist gesichert.

Journalist • Stefan Grobe