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Neuer Rekord, aber weder Verein noch Vertrag: Was wird aus Lionel Messi?

Von Euronews mit AP, dpa
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In der Kabine des FC Barcelona hängt etwas verwaist das Trikot von Lionel Messi - mit der Nummer 10 des Spielmachers
In der Kabine des FC Barcelona hängt etwas verwaist das Trikot von Lionel Messi - mit der Nummer 10 des Spielmachers   -   Copyright  Joan Mateu/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved.
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Bei der Copa América in Brasilien ist Lionel Messi gerade zum Rekordnationalspieler Argentniens aufgestiegen. Ein weiterer Titel auf dem Konto des Superstars, der seit der Nacht zu diesem Donnerstag offiziel ohne Verein und Vertrag dasteht.

FC Barcelonas Präsident Joan Laporta äußerte sich auf dem von Journalisten belagerten Vereinsgelände weiterhin nicht, ob der 34-jährige Messi nach 17 Saisons seinen Hut bei Barça nehmen wird.

Dafür meldete sich aber Journalist David Benerbeu von "MEDIASET SPORT España" vor dem Vereinsgelände zu Wort: "Im Fußball ist alles möglich, bis ein Vertrag unterschrieben ist. Es gibt nichts, was nicht möglich ist. Aber soweit ich weiß, glaube ich, dass Messi ein paar Tage vor dem Punktspiel gegen Eibar ein Treffen mit dem Präsidenten (Joan Laporta) hatte und ihm sein Wort gegeben hat, dass er beim Verein bleiben wird. Ich denke, der Präsident ist seit diesem Moment entspannt. Ich glaube nicht, dass Messi sein Versprechen, das er dem Präsidenten gegeben hat, nicht einhalten wird. Er wird zu seinem Wort gegenüber Laporta stehen. Ich sehe keinen Grund zur Sorge. Messi wird bei Barcelona bleiben."

Argentinien: Old Boys auf Flirt-Kurs

Raum für Spekulationen bleibt aber allemal. Schließlich könnte Messi jetzt ohne Ablöse wechseln und sogar noch ein millionenschweres Handgeld für einen Transfer kassieren. Spekuliert wird immer noch über einen Wechsel nach Paris, in die USA oder zu Heimatverein Newell's Old Boys, der aktiv um das Idol buhlt.

"Hallo Leo, bist du da? In Argentinien ist es gerade erst 1. Juli geworden. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt", schrieb der Verein Newell's Old Boys kurz nach Mitternacht argentinischer Zeit auf Twitter.

Auch Paris und Miami sind noch nicht (ganz) aus der Welt

Aber auch Paris Saint Germain dürfte den 34-Jährigen noch nicht abgeschrieben haben. Der große PSG-Trumpf ist Neymar, der in Barcelona an der Seite von Messi seine wohl erfolgreichste Zeit als Profifußballer hatte. Und ganz weit im Hintergrund lauert Inter Miami, der MLS-Klub von David Beckham.

Das wäre aber wohl zu viel des Glamours für den als eher bodenständig geltenden Argentinier. Messi wird außerdem nachgesagt, dass er kein unbedingter Fan des Erlernens von Fremdsprachen sei, was wiederum ein Pluspunkt für den FC Barcelona sein könnte.