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Jim Morrisons 50. Todestag - Ein Besuch auf dem Père Lachaise

Jim Morrisons 50. Todestag - Ein Besuch auf dem Père Lachaise
Copyright Michel Euler/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
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Von Christoph Debets
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
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Doors-Sänger Morrison gehört zum «Club 27» - den prominenten Drogentoten der Musikwelt, die nur 27 Jahre alt wurden. Seine letzte Ruhestätte ist seit den 70er Jahren ein Magnet für Tristesse-Touristen aus aller Welt, die „zu Jim“ pilgern, einem Musiker, der wohl niemals wirklich sterben wird.

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Jim Morrison - selbst 50 Jahre nach dem Tod des Sängers und Songpoeten der legendären US-Band The Doors gehört sein Grab noch immer zu den meistbesuchten auf dem berühmten Pariser Friedhof Père Lachaise. Morrison gehört zum makaberen "Club 27" - den prominenten Drogentoten der Musikwelt, die nur 27 Jahre alt wurden – wie Janis Joplin oder Jimi Hendrix. Der charismatische Frontmann der Doors-war am Morgen des 3. Juli 1971 in Paris gestorben und dort kurz danach beigesetzt worden.

Ein starkes Gefühl, hier zu sein, Jim Morrison zu gedenken… vielleicht ist er ja irgendie da, weißt du, ich meine, schwebt herum – also, hier zu sein, um ihm zu zeigen, dass er nicht vergessen ist und dass wir ihn anerkennen, sein Talent und das er ein brillanter Mensch war.. Ein Genie, ja, wirklich.
Colleen Amblard
Fuhr sieben Stunden mit dem Auto nach Paris
Jim und die Doors sind unsere Helden, seit wir Kinder waren. Es ist eine Ehre, hier zu sein und heute den 50. Jahrestag seines Todes zu feiern.

Das letzte Mal, dass wir hier waren, war vor 25 Jahren. Die Polizei umstellte den Friedhof und wir durften nicht rein. Also haben wir die Nacht abgewartet und sind über den Zaun gesprungen, um zum Grab zu kommen.
Dutuar Platzek und Mathias Barthel
Fans aus Halle

Sucht man unbedingt einen Vergleich für Morrisons Charisma käme noch James Dean in Frage, der auch eine zwiespältige Anziehungskraft hatte und ebenso rasend schnell lebte bis zu seinem Autounfall 1955. Die selbstzerstörerische Seite des Rock-Posterboys ähnelt Nirvana-Frontmann Kurt Cobain, der seinem Leben 1994 ein Ende setzte, oder der 2011 jung an Drogenmissbrauch gestorbenen britischen Soul-Sängerin Amy Winehouse.

Morrisons letzte Ruhestätte ist seit den 70er Jahren ein Magnet für Tristesse-Touristen aus aller Welt, die mit Kerzen, Blumen und leisen Gesängen "zu Jim" pilgern, einem Musiker, der wohl niemals wirklich sterben wird.

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