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Filmbranche in Cannes - mit EU-Mitteln aus der Corona-Starre

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Filmbranche in Cannes - mit EU-Mitteln aus der Corona-Starre
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Von Frédéric Ponsard, su
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Milliardenverluste im Corona-Jahr 2020, weniger Filmpremieren, viele Veröffentlichungen direkt auf Streaming-Plattformen. Mehr als 30.000 Mitarbeiter bei Disney entlassen – in Cannes versucht die Kinobranche, wieder Land zu sehen.

Zum sogenannten Filmmarkt und dem International Village mit nationalen Pavillons haben Fachleute Zugang. Einer der Hauptdarsteller in Krisenzeiten: Die audiovisuelle Sektion von Creative Europe – MEDIA der Europäischen Union, die jedes Jahr viele europäische Koproduktionen finanziert.

Margaux Lacoste, verantwortlich für "Creative Europe – MEDIA" (Frankreich):

„Wir freuen uns sehr, dieses Jahr hier zu sein, zum einen war es wirklich wichtig für Creative Europe Media, nach diesem Jahr der Pandemie präsent zu sein. Und außerdem, weil wir dieses neue Programm mit einem neuen Budget starten, mit bedeutend mehr Mitteln für 2021-2027....Wir haben mehr als 100 Fachleute am Stand, um zu diskutieren, sich zu vernetzen und an künftigen Projekten zu arbeiten."

Das Team von Creative Europe findet kofinanzierte Filme auf der Croisette in verschiedenen Sektionen wieder.

Zum Beispiel Compartment No. 6 von Juho Kuosmanen im Wettbewerb um die Palme d'Or. "Abteil Nr. 6" ist die Geschichte einer jungen Finnin, die einer Dreiecks-Liebesaffäre in Moskau entkommt, per Zug zum arktischen Hafen Murmansk.

Margaux Lacoste, verantwortlich für "Creative Europe – MEDIA" (Frankreich):

"Wir sind wirklich stolz darauf, dieses Jahr 17 Filme in Cannes zu haben. Filme aus ganz Europa wurden in der Entwicklungsphase oder in der Vertriebsphase unterstützt. Diese Filme sind alle europäische Koproduktionen. Das ist wichtig für uns. Zum Beispiel die „Geschichte meiner Frau“ aus Ungarn, „Tre Piani“ aus Italien, der letzte Film von Nanni Moretti. Wir haben fünf im Rennen um die Goldene Palme."

Außerdem im Wettbewerb: “Titane”, der zweite Spielfilm der jungen französischen Regisseurin Julia Ducournau, der diesen Sommer auf europäischen Leinwänden zu sehen ist, ein Fantasy-Drama mit Schock-Risiko. Irgendwo zwischen Thriller und Horrorfilm, die Geschichte eines Vaters, der seinen Sohn nach einer Reihe ungeklärter Morde wiederfindet...

Die Filmfestspiele von Cannes sprechen ihr Urteil am Samstag, 17. Juli.

Frédéric Ponsard, su