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Häuser in der Eifel nach Unwetter eingestürzt – 30 Menschen vermisst

Von Euronews
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Esch in Rheinland-Pfalz
Esch in Rheinland-Pfalz   -   Copyright  Thomas Frey/(c) Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Nach Starkregen und Überschwemmungen sind in der Eifel, in dem Ort Schuld bei Adenau, s**echs Häuser eingestürzt, etwa 30 Menschen werden vermisst.**

Dauerregen und Überflutungen haben im rheinland-pfälzischen Dorf Schuld mit rund 700 Einwohnern sechs Häuser zum Einsturz gebracht. Etwa 30 Menschen werden nach Informationen des SWR vermisst. 25 weitere Häuser drohen nach Angaben der Polizei einzustürzen.

Die Kreise Vulkaneifel, Trier-Saarburg, Bitburg-Prüm und Ahrweiler riefen den Katastrophenfall aus. Einige Ortschaften sind wegen der Wassermassen nicht mehr erreichbar.

Der Dauerregen hat auch in vielen Teilen Nordrhein-Westfalens sowie im Saarland für Überschwemmungen, Hochwasser und Stromausfälle gesorgt.

In Altena im Sauerland kam ein Feuerwehrmann bei Rettungsarbeiten ums Leben als er einem Mann helfen wollte. Er wurde von dem Wasser fortgerissen und ertrank. Wenige Stunden später kollabierte ein weiterer Feuerwehrmann bei einem Einsatz im Bereich des Kraftwerks Werdohl-Elverlingsen.

In Sachsen wurde ein 53-jähriger Mann von einer Sturzflut mitgerissen, als er sein Grundstück sichern wollte.

Tief „Bernd“ wütet in West- und Mitteleuropa

Der Starkregen hat in Teilen West- und Mitteleuropas schwere Überschwemmungen verursacht.

Weil Talsperren überzulaufen drohen, ordnen Behörden Evakuierungen an. In Hückeswagen im Oberbergischen Kreis lief die Bevertalsperre über. Mehr als 1.000 Menschen mussten dort ihre Häuser verlassen.

In Belgien hat der Wetterdienst für das Gebiet um Lüttich, etwa 100 Kilometer östlich von Brüssel, die Alarmstufe Rot ausgerufen. In dem Starkregengebiet werden täglich mehr Niederschläge erwartet, als normalerweise in einem ganzen Sommermonat. Der Regen soll voraussichtlich bis Freitag anhalten.

In den Niederlanden, in Frankreich und in der Schweiz lassen die heftigen Regenfälle die Flüsse anschwellen und über die Ufer treten.

Unterdessen erleben Teile Südosteuropas wie die iberische Halbinsel und Griechenland eine Hitzewelle mit Temperaturen bis 38 Grad.