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Gar kein Sommer? So schlimm sind die Unwetter mit Starkregen in Schweiz und Deutschland

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Von Euronews
Überschwemmung nach Starkregen in Hagen
Überschwemmung nach Starkregen in Hagen   -   Copyright  Alex Talash/(c) Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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In der Schweiz und in weiten Teilen Deutschlands ist die Feuerwehr im Dauereinsatz. Und in den kommenden Tagen soll es weiter - regional extrem heftig - regnen, so wurden bis Donnerstagmorgen in NRW 200 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet. Den Osten hat es ebenfalls schlimm getroffen. Im Erzgebirge wurde eine Person vermisst.

Schweizerinnen und Schweizer müssen sich ebenfalls auf weitere starke Regenfälle einstellen. Dabei regnet es schon seit Tagen, vielerorts sind Flüsse und Bäche bereits über die Ufer getreten. Im Kanton Zug droht der Reussdamm zu brechen. Urs Marti, der Chef des kantonalen Führungsstabs, zieht sogar die Evakuierung von Bewohnerinnen und Bewohner im Raum Hünenberg in Erwägung.

Zuvor hatte es auch extreme Gewitter mit Hagelsturm in Zürich gegeben. Viele wurden von dem Extremwetter aus dem Schlaf gerissen. Die Unwetter-Schäden der vergangenen Wochen gehen in die Millionen, wie Schweizer Medien berichten.

In der Region um Hagen in Nordrhein-Westfalen gab es Überflutungen und Erdrutsche. Eltern wurden aufgefordert, ihre Kinder an diesem Mittwoch nicht in Kitas oder Schulen zu schicken.

Auf Twitter trendet der Hashtag #Starkregen.

Einige machen auch Scherze darüber, dass in Hagen u.a. die Straße "Wasserloses Tal" wegen Überflutung gesperrt werden musste.

Im bayrischen Hof galt bis zu diesem Mittwochmorgen der Katastrophenfall. Die Bahnstrecken Hof-Leipzig und Hof-Dresden waren beeinträchtigt.

Nicht nur der NABU erinnerte die Parteien im Wahlkampf daran, dass die Bürgerinnen und Bürger angesichts des Extremwetters bei der Wahl sicher die Klimakrise im Auge haben werden.