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Hoffnung für Venezuela? Regierung und Opposition an einem Tisch

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Copyright CLAUDIO CRUZ/AFP or licensors
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Von Euronews mit dpa, AP
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Unter Vermittlung Norwegens haben sich die venezolanische Regierung und die Oppositionsbewegung des Krisenstaates zusammengerauft. Der diplomatische Erfolg kam auf neutralem Gebiet zustande.

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Unter Vermittlung Norwegens haben die Regierung von Venezuela und die Opposition des Krisenlandes beschlossen, einen Dialog aufzunnehmen.

Die beiden Delegationen trafen sich in Mexiko-Stadt, wo auch die Annäherungsgespräche statfinden sollen. Jeweils neun Delegierte werden sich gegenübersitzen. Die Niederlande und Russland sitzen auf Seiten der Opposition beziehungsweise der Regierung offiziell mit am Tisch. Hinter den Kulissen dürften auch die USA als Unterstützer der Opposition eine gewichtige Rolle spielen.

Chef-Vermittler ist der Norweger Dag Nylander, der auch an den Friedensverhandlungen in Kolumbienbeteiligt war. Das norwegische Außenministerium zeigte sich erfreut über den Verhandlungserfolg.

Die Opposition fordert freie Wahlen und die Freilassung der politischen Gefangenen, die sozialistische Regierung strebt eine Lockerung der internationalen Sanktionen an.

Mehrere Gesprächsrunden zwischen Regierung und Opposition waren in den vergangenen Jahren gescheitert.

Venezuela steckt in einer tiefen politischen, wirtschaftlichen und humanitären Krise. Oppositionsführer Juan Guaidó hatte sich Anfang 2019 zum Interimspräsidenten erklärt und versucht seitdem, den autoritären Staatschef Nicolás Maduro aus dem Amt zu drängen. Bislang ohne Erfolg.

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