Merkel und Dreyer erneut im Ahrtal: 30 Mrd. Hilfe kommen

Angela Merkel und Malu Dreyer bei ihrem Besuch im hochwassergeschädigten Altenahr am 3. September 2021.
Angela Merkel und Malu Dreyer bei ihrem Besuch im hochwassergeschädigten Altenahr am 3. September 2021. Copyright Markus Schreiber/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
Von Euronews
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Sieben Wochen nach der verheerenden Flut sind Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) erneut im Ahrtal unterwegs.

Sieben Wochen nach der verheerenden Flut sind Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) erneut im Ahrtal unterwegs. Es ist der zweite Besuch der Bundeskanzlerin, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen.

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Ein Fortschritt bei den Aufräumarbeiten seien erkennbar, sagte Merkel auf der Pressekonferenz nach ihrem Rundgang durch die Gemeinde Altenahr. Es sei schon "viel geschafft und aufgeräumt" worden, sagte Merkel am Freitag. Doch es werde Jahre dauern, diesen "unfassbaren Schaden wiedergutzumachen".

Aber sie habe auch von sehr schweren Schicksalen gehört. "Wir werden Sie nicht vergessen, das wird auch eine nächste Bundesregierung übernehmen", sagte Merkel. Die Menschen in dem Gebiet könnten sich darauf verlassen, dass ihnen weiter geholfen werde. In der kommenden Woche sollen daher die Fluthilfefonds vom Bundestag verabschiedet werden. Es gehe um einen 30-Milliarden-Fonds.

Bei der Flut im Ahrtal am 14. und 15. Juli waren 133 Menschen ums Leben gekommen, 766 wurden verletzt, drei Personen werden immer noch vermisst.

Der SWR berichtet, dass sich viele Kommunen im Norden von Rheinland-Pfalz verstärkt mit dem Thema Hochwasser und Starkregen beschäftigen. Mögliche Schutzmaßnahmen werden geprüft, bestehende Alarm- und Einsatzpläne werden in vielen Kreisen nochmal überarbeitet. Der Kreisausschuss des Kreises Mayen-Koblenz habe beispielsweise beschlossen, unter anderem ein modernes, sprachgesteuertes Sirenensystem auf den Weg zu bringen.

Kritik an fehlenden Warnsystemen waren nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz laut geworden.

Weitere Quellen • SWR

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