EventsVeranstaltungenPodcasts
Loader
Finden Sie uns
WERBUNG

Streit um geplatzten U-Boot-Deal: Frankreich ruft Botschafter zurück

Streit um geplatzten U-Boot-Deal: Frankreich ruft Botschafter zurück
Copyright AFP
Copyright AFP
Von euronews mit dpa
Zuerst veröffentlicht am Zuletzt aktualisiert
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Über 50 Milliarden Euro entgehen der Regierung in Paris, weil Australien fest bestellte U-Boote nun doch nicht haben will. Die französische Regierung reagiert empört.

WERBUNG

Frankreich ruft seine Botschafter aus den USA und Australien zu Konsultationen zurück. Hintergrund für den ungwöhnlichen Schritt ist ein geplatztes U-Boot-Geschäft mit Australien. Das Land war überraschend von der Bestellung von U-Booten aus Frankreich im Wert von 56 Milliarden Euro zurückgetreten. Die Regierung in Paris sprach von einem inakzeptablen Verhalten zwischen Verbündeten und Partnern. Die USA versuchten, zu beschwichtigen. Frankreich sei der älteste Verbündete der USA und einer ihrer stärksten Partner.

"Gute Freunde sind manchmal unterschiedlicher Meinung . Aber es gehört zur Freundschaft dazu, dass man trotzdem weiter zusammenarbeitet. Wir werden weiter mit unseren französischen Kollegen hzusammenarbeiten und auch über die Spannungen in den gegenseitigen Beziehungen sprechen. Diese Spannungen werden den Charakter unserer Freundschaft nicht gefährden", sagte Linda Thomas-Greenfield, die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen.

Australien hatte am Donnerstag bekannt gegeben, dass sich das Land im Rahmen einer neuen Sicherheitsallianz mit den USA und Großbritannien U-Boote mit Atomantrieb beschaffen will. Die ursprünglich in Frankreich bestellten U-Boote braucht das Land dadurch offenbar nicht mehr.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Wie steht es um die Sicherheit für Olympia 2024: Frankreichs Armee in Paris

Fackellauf im malerischen Burgund: Mit Gejubel und viel Kultur

Nach Parlamentswahl in Frankreich: Wie wird die künftige Koalition aussehen?