Flughafen geschlossen: Wie der Vulkan auf La Palma die Kanaren verändert

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Von Euronews mit AFP, Efe, El Pais
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Durch den Vulkanausbruch könnten neue Inseln entstehen, doch Lanzarote und Fuerteventura werden immer stärker vom Meer überspült.

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Auf der Kanareninsel La Palma ist der Flughafen an diesem Donnerstag wegen des Vulkanausbruchs erneut geschlossen worden. Laut dem staatlichen Flughafenbetreiber Aena ist die Aschewolke zu dicht, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Schon Ende September war der Airport vorübergehend geschlossen worden. Die anderen Flughäfen auf den kanarischen Inseln sind zur Zeit aber offen.

Hunderte Kinder in den um den Vulkan liegenden Ortschaften haben schon seit Wochen keinen Unterricht, ihre Schulen sind geschlossen.

Experten gehen davon aus, dass die Lavamassen des Vulkans Cumbre Vieja neue Inseln entstehen lassen könnten. Dagegen werden die kanarischen Inseln Lanzarote und Fuerteventura immer mehr vom Meer überspült und könnten auf sehr lange Sicht dem Untergang geweiht sein. Das berichtet die Zeitung El Pais.

Schon im Jahr 2011 war in der Nähe der Insel El Hierro ein unterseeischer Vulkan entstanden, der fast die Meeresoberfläche erreichte. Auf diese Weise sind alle kanarischen Inseln entstanden, die eigentlich riesige Vulkane sind.

Vom Meeresgrund aus ist La Palma etwa 6.500 Meter hoch - fast so hoch wie der höchste Gipfel der Anden.

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