"Untergrabung der Verfassung" - Proteste gegen Green Pass

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Von Giorgia Orlandi
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Sie werden schwächer, doch sie sind noch da: Die Proteste gegen den Green Pass, der in Italien nun verpflichtend ist - an der Arbeit, in Restaurants und anderswo. Viele wehren sich, doch es werden offenbar weniger.

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Auch die Mitarbeiter der italienischen staatichen Bahngesellschaft müssen ihn nun einscannen, wenn sie zur Arbeit kommen, den sogenannten Green Pass, den Nachweis über die Impfungen gegen das Coronavirus oder über eine zurückliegende Infektion.

Gegner der Covid-19-Ausweispflicht

Doch in Italien regt sich Widerstand. In Ancona an der Adria versperrten Demonstranten am Freitag die Zufahrt zum Hafen. Sie sind gegen den Pass, der in Italien auch für Berufstätige nun verpflichtend ist, sofern sie in einem Betrieb arbeiten, mit Kontakt zu Kollegen oder Kunden.

Auch in der Hauptstadt Rom wurde am Freitag protestiert. Daniela Di Giusto will nichts vom Green Pass wissen:

"Lassen Sie mich sagen: Ich hatte Covid-19 und so könnte ich den Pass bekommen. Aber ich wehre mich gegen die Untergrabung der Verfassung."

Proteste verlaufen friedlich

Viele Demonstrierende fürchten, dass der Green Pass nur der Anfang ist und empfinden die Ausweispflicht als Einmischung des Staates in ihre Angelegenheiten. Euronews-Korrespondentin Giorgia Orlandi in Rom fasst zusammen:

"Die Proteste gegen den Green Pass in Rom sind am Freitag ohne Zwischenfälle vorüber gegangen. Im Vergleich zur vorigen Woche kamen weniger Teilnehmende, überall im Land waren weniger Menschen auf den Straßen. In den Stadtzentren und Häfen des Landes konnte die Polizei die Proteste unter Kontrolle halten."

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