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Hohe Benzinpreise und der Tanktourismus: Sprit bunkern in Polen

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Von euronews
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Tanktourismus in Polen
Tanktourismus in Polen   -   Copyright  Anadolu

Die Spritpreise in Deutschland steigen und steigen, ein Vorgeschmack auf das, was auf die Verbraucher im Winter zukommt. Diesel ist so teuer wie nie, Benzin wie seit mehr als acht Jahren nicht. Sieben bis acht Cent pro Liter hatte der Benzinpreis laut ADAC durch die Erhöhung der CO2-Abgabe zu Jahresbeginn zugelegt, dann stiegen die Ölpreise rasant. Viele Durchschnittsverdienner sorgen sich, Kraftstoff und Heitung bald einschränken zu müssen, wenn die Preise weiter so anziehen:

Ich frag mich langsam wo es hinführt, weil, wir sind bald bei 2 Euro angelangt und das ist für uns Normalverbraucher bald nicht mehr leistbar.

Manche haben das Glück, in Grenznähe zu wohnen, sei es zu Österreich oder Tschechien, sei es nach Polen. Die Blechlawine rollt, der Tanktourismus ist wieder da, der deutlich günstigere Sprit lockt: 40 bis 50 Cent Preisvorteil pro Liter, dafür rechnet sich sogar eine etwas weitere Anreise. Allerdings sind auch Zeit und Entfernung Teil der Gleichung.

Zwei Dinge gibt es Deutschland, wo die autoaffine Volksseele kocht: Geschwindigkeitsbegrenzung und der Spritpreis. Die Politik müsse etwas tun, es brauche eine Spritpreisbremse. Gruppen wie Fridays for Hubraum beherrschen die sozialen Medien, der Automobilclub Deutschland hat eine Online Petition gestartet, um eine Maximalpreis für Diesel von 1,80 Euro gesetzlich durchzusetzen.