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Wie weiter am Vulkan auf La Palma? Lava schießt 600 Meter hoch in den Himmel

Ausbruch des Vulkan Cumbre Vieja auf La Palma auf den kanarischen Inseln in Spanien
Ausbruch des Vulkan Cumbre Vieja auf La Palma auf den kanarischen Inseln in Spanien Copyright Emilio Morenatti/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
Copyright Emilio Morenatti/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved
Von Euronews mit Efe, AP
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Das Expertenteam bereitet ein Ampelsystem vor, um die Menschen besser über die durch den Vulkan Cumbre Vieja verschlechterte Luftqualität zu informieren.

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Fast 40 Tage nach dem Ausbruch des Vulkans auf der spanischen Kanareninsel La Palma überwachen die Einsatzkräfte weiterhin die zahlreichen Lavaströme. Der größte frisst sich in südlicher Richtung mit sechs Metern pro Stunde gen Tal.

Beeindruckende Bilder zeigen, dass die Lava aus dem Krater 600 Meter hoch in den Himmel geschleudert wird.

Der Lavastrom, dem das Expertenteam die Nummer 3 gegeben hat, ist derzeit der aktivste. Er hat zahlreiche Gebäude zerstört und könnte nun die Straße blockieren, die nach Puerto Naos führt. Puerto Naos ist ein Touristenort an der Küste, dessen Bewohnerinnen und Bewohner zu Beginn des Ausbruchs evakuiert wurden. Insgesamt mussten mehr als 7.000 Menschen ihr Zuhause verlassen.

Insgesamt wurden seit dem 19. September, als der Ausbruch begann, durch die verschiedenen Ströme geschmolzenen Gesteins aus dem Vulkan Cumbre Vieja 2.183 Häuser zerstört. Weitere 113 Gebäude gelten als gefährdet.

Die von der Lava bedeckte Fläche beträgt inzwischen mehr als 905 Hektar.

Die Reaktivierung des südlichen Lavastroms ist den Experten zufolge besorgniserregend. Die Verantwortlichen des Sonderplans zum Schutz vor vulkanischen Risiken (Pevolca) meinen aber, dass sich der Fluss der Lava verlangsamen wird, da sie alles verschlingt, was sich ihr in den Weg stellt - einschließlich großer Mengen an Asche aus dem Vulkan selbst.

Der Lavastrom bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von etwa 20 Metern pro Stunde, um 16.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit am Donnerstag waren es nach Angaben des Vulkanologischen Instituts der Kanarischen Inseln 6 Meter pro Stunde.

Von den übrigen Lavaströmen ist Nummer 7 derjenige, der dem Meer am nächsten ist. Allerdings kann nicht vorausgesagt werden, wann er das Wasser erreichen wird. Strom Nummer 8 im Norden des Ortes La Laguna bewegt sich seit Tagen gar nicht. Aber die Evakuierten dürfen dennch nicht in ihre Häuser zurückzukehren, da die Gefahr besteht, dass sich der Lavastrom re-aktiviert.

Sorge um die Luftqualität: Ampelsystem wird vorbereitet

Zur Warnung der Bevölkerung vor verschlechterter Luftqualität ist Ampelsystem mit spezifischen Schutzmaßnahmen in Vorbereitung. Es soll dazu dienen, die verschiedenen Gefahrenstufen besser zu verstehen.

In mehreren Gemeinden der Insel lagen die gemessenen Schwefeldioxidwerte am Mittwoch und am Donnerstag über den Warnschwellen. Dabei deutete sich aber eine Verbesserung der Luftqualität an.

Zumindest für die nächsten 36 bis 48 Stunden wurde erwartet, dass der Wind weiterhin aus nördlichen Richtungen weht, was die Aschewolke ablenkt und sie in Richtung Südwesten und Westen verstreut, was für den Betrieb des Flughafens günstig ist.

Die Seismizität bleibt innerhalb der Parameter der vergangenen Tagen, mit Beben in mittlerer Tiefe (10 bis 15 Kilometer) und großer Tiefe (mehr als 20) und Magnituden um 3,5, mit dem Höchstwert von 4,8 in tiefen Schichten.

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