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Mysteriöses "A Team" will Hunde vor Vulkan auf La Palma gerettet haben

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Von Euronews  mit AFP, AP, El Pais
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Vulkan Cumbre Vieja auf La Palma
Vulkan Cumbre Vieja auf La Palma   -   Copyright  LUISMI ORTIZ/AFP

Der Cumbre Vieja auf der spanischen Insel La Palma durchkreuzt alle Hoffnungen auf ein Ende der Eruptionen, die Ausbrüche nehmen an Heftigkeit eher zu. Wieder mussten über Nacht Hunderte Menschen evakuiert werden: ein Fluss aus geschmolzenem Gestein drang immer tiefer in eine Küstenstadt ein. Rettungsdienste halfen etwa 500 Menschen, ihre Häuser zu verlassen. Seit dem Ausbruch des Vulkans Cumbre Vieja vor mehr als einem Monat sind bisher 7 500 Menschen zur Flucht gezwungen worden.

Rätselraten um "A Team", das Hunde gerettet haben will

In Spanien geht das Rätselraten um das Schicksal mehrerer Hunde weiter. Die Tiere waren von Lava eingekesselt entdeckt worden und sollten mithilfe einer Drohnen-Firma aus Galicien gerettet werden. Doch als die Drohnenexperten von Aerocámaras das Gebiet überflogen, waren keine Hunde mehr zu sehen. Dafür gab es ein weißes Poster in roter Schrift: "Seid stark La Palma, den Hunden geht es gut".

Aerocámaras, das galicische Drohnenunternehmen, das auf die Insel gereist war, um zu versuchen, die eingekesselten Hunde auszufliegen, kehrt jetzt unverrichteter Dinge von der Insel nach Hause.

"Bis gestern konnten wir nichts sehen", sagte Jaime Pereira, der Geschäftsführer von Aerocámaras, am Donnerstag laut El Pais. "Aber wir wollten sicher sein. Wir haben die Bilder heute überprüft und uns von den Behörden bestätigen lassen, dass es dort, wo die Hunde waren, menschliche Spuren gibt, so dass wir wissen, dass sie dort waren. Es gibt ein Video von dem Schild, das vor einigen Tagen aufgenommen wurde." Das Unternehmen geht davon aus, dass die Hunde möglicherweise schon vor einiger Zeit gerettet wurden.

Offenbar handelt es sich beim "A Team" um eine Gruppe von Tierschützerinnen und Tierschützern, die sich den Namen einer US-Serie gegeben haben.

Feuerwehrmann adoptiert Katze

Eine zuvor im Vulkangebiet verloren gegangene Katze wurde von einem Feuerwehrmann gerettet, der das Tier lieb gewann und mit zu sich nach Hause nahm.

Obwohl der größte Teil der 85 000 Einwohner zählenden Insel im Nordwesten Afrikas von der Eruption verschont geblieben ist, hat die Lava entlang der Westseite die Lebensgrundlage vieler vernichtet, sie haben ihre Plantagen, Geschäfte und Häuser verloren. Das ständige Dröhnen des Vulkans und die vielen Erdbeben versetzen die Einwohner weiter in Angst und Schrecken. Wissenschaftler meinen, der Ausbruch könnte noch mehrere Monate dauern.