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Covid: "Soziale Netzwerke abschalten, Hirn einschalten"

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Von Oscar Valero
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Covid: "Soziale Netzwerke abschalten, Hirn einschalten"
Copyright  Patrick Semansky/Copyright 2020 The Associated Press. All rights reserved.

Vor Beginn des G20 Gipfels in Rom trafen sich Gesundheits- und Finanzexperten zur Vorbereitung. Bei der wirtschaftlichen Erholung von den Pandemiefolgen warnen sie vor einer sehr unterschiedlichen Entwicklung: ärmere Lànder mit schlechter Impfstoffversorgung und niedrigen Impfquoten bräuchten deutlich länger.

Wir schätzen, das uns noch 20 Milliarden Dollar fehlen, um schneller impfen zu kénnen und das Ziel zu erreichen, das bis Ende dieses Jahres mindestens 40 Prozent weltweit geimpft sind und bis Mitte nächsten Jahres 70 Prozent.
Kristalina Georgieva
Direktorin des Internationalen Währungsfonds

Ukraine

In der Ukraine hat die Zahl der täglichen Infektionen einen Höchststand erreicht. Ursache ist die schleppende Impfkampagne, nur 17 Prozent sind geimpft. Der ukrainische Präsident fand sehr direkte Worte:

Ich bitte Sie dringend: Schalten Sie die sozialen Netzwerke ab und Ihr Gehirn dafür ein
Wolodymyr Selenskyj
Präsident der Ukraine

Kroatien

Auf der europäischen COVID-Karte leuchtet Kroatien in tiefem dunkelrot, obwohl knapp die Hälfte der Bevölkerung geimpft ist. Hier gibt es keine wirklich durchgesetzten 3G Regeln oder einen Covid Pass, mit dem der Impf- oder Genesenenstatus kontrolliert werden könnte. Bei den ungeimpften verbreitet sich die Infektion rasant.

Dänemark

Dänemark schien alles überstanden zu haben, selbst Testzentren wurden reihenweise geschlossen. Jetzt aber steigen die Infektionszahlen wieder, die Krankenhauseinweisungen haben sich verdoppelt – Dänemark testet ab nàchster Woche wieder.

Polen

Polen hat diese Woche die Marke von drei Millionen Infizierten überschritten, knapp 77 Tausend COVID-19-bedingte Todesfälle meldet das Gesundheitsministerium. Und die vierte Welle hat Polen voll erwischt: Am Freitag lag die Zahl bestätigter täglicher Neuinfektionen bei 9.387 und die der Todesfälle bei 102 Todesfälle.