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App verringert CO2-Fussabdruck für Unternehmen

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Von Euronews
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Klimaschutz
Klimaschutz   -   Copyright  AP Photo

Eine neue App, die Unternehmen bei der Berechnung ihres CO2-Fußabdrucks hilft, wurde bei einer Veranstaltung am Rande des Weltklimagipfels in Glasgow als bestes grünes Projekt 2021 ausgezeichnet. 

Die Anwendung ermöglicht Unternehmen, Daten über den Arbeitsweg ihrer Mitarbeiter, die Nutzung von Technologien, Geschäftsreisen und sogar Essgewohnheiten zu sammeln, um Einsparungen zu planen. 

Nach den Großdemos in Glasgow für mehr Klimaschutz startet die Weltklimakonferenz in ihre zweite, entscheidende Woche. Bei dem Mammuttreffen mit knapp 30 000 Delegierten steht nun das heikle Thema Geld auf der Agenda. Arme Staaten, die schon jetzt unter Dürren, Überschwemmungen und steigendem Meeresspiegel wegen der beschleunigten Erderhitzung leiden, pochen auf Schadenersatz der reichen Industrieländer. Diese reagieren aber seit Jahren zurückhaltend - auch weil sie Klagen auf Reparationen vor Gericht fürchten.

Dennoch rief die britische Regierung die reichen Industriestaaten ausdrücklich auf, vor 2030 mehr Gelder im Kampf gegen die drohende Klimakatastrophe bereitzustellen.Die Finanzierung ist eines der strittigsten Themen in den Klimaverhandlungen. 

So gestanden die Industriestaaten bereits ein, ihre Zusage von 100 Milliarden US-Dollar pro Jahr für besonders vom Klimawandel betroffene Staaten voraussichtlich erst drei Jahre verspätet erstmals vollständig einzuhalten, konkret im Jahr 2023.

Die US-Regierung von Präsident Joe Biden rief derweil China als größten Verursacher von fossilen CO2-Emissionen zu verstärkten Anstrengungen beim Klimaschutz auf. "Wir erwarten von China, dass es sich der Verantwortung für das Klima stellt", sagte der Nationale Sicherheitsberater des Weißen Hauses, Jake Sullivan. 

Die USA sind die weltgrößte Volkswirtschaft und hinter China der zweitgrößte Verursacher von CO2-Emissionen.