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La Palma wächst durch Vulkan Cumbre Vieja um 43 Hektar - Vorher/Nachher-Vergleich

Die Küste von La Palma aufgenommen von Satellit Sentinel 1
Die Küste von La Palma aufgenommen von Satellit Sentinel 1 Copyright Copernicus
Copyright Copernicus
Von Alexandra Leistner
Zuerst veröffentlicht am
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Seit mehr als zwei Monaten fließt Lava hinab Richtung Meer: Durch den Ausbruch des Vulkans Cumbre Vieja ist die Oberfläche der Kanareninsel bereits um 43 Hektar gewachsen.

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Seit mehr als zwei Monaten tobt auf La Palma der Vulkan Cumbre Vieja. Mal sieht es aus, als würde die Aktivität nachlassen, dann wieder häufen sich die gemessenen Erdbeben und neue Lavaströme fließen den Berg hinab gen Meer.

Wie auf Bildern des Erdbeobachtungsprogramms Copernicus zu sehen ist, hat sich die Oberfläche durch die ins Meer laufende und sich dort abkühlende Lava erheblich vergrößert. Analysen ergaben, dass die Insel so um 43 Hektar gewachsen ist.

Die folgende Grafik, die auf Satellitenfotos von Sentinel  1 basiert, zeigt das Vorher und Nachher der Küstenlinie der Insel, die durch die Lava seit dem Ausbruch des Vulkans am 19. September im Atlantik entstanden sind.

Die Grafik wurde am Montag von der europäischen Erdbeobachtungsagentur Copernicus veröffentlicht. Der Satellit Sentinel 1 liefert Radaraufnahmen. Hier ein Vergleich von Bildern vom 15. September, vier Tage vor Beginn der Eruption, mit denen vom 19. November, aufgenommen von Satellit Sentinel 2.

Insgesamt bedeckt die Lava eine Fläche von 1065,9 Hektar der Insel. 2 651 Gebäude wurden seit Beginn des Ausbruchs zerstört. 

Am Montag wurden nach Angaben des National Geographic Institute mehr als 40 Erschütterungen auf der Insel registriert. Das stärkste Beben der Stärke 4,8 ereignete sich in den Gemeinden Villa de Mazo und Fuencaliente.

Die Luftqualität hat sich verschlechtert, bei einer Messung war ein Anstieg des Schwefeldioxidgehalts festgestellt worden. Schwefeldioxid ist ein wichtiger Indikator für die Aktivität des Vulkans. 

Zudem hat wohl der Lavastrom von Krater 7 jetzt das Meer erreicht, wie das Nationale Geografische Institut auf Twitter mitteilte.

Flughafen weiter geschlossen

Weil die Winde auf der Insel die Vulkanasche Richtung Start- und Landebahnen wehen, ist der Flugverkehr auf La Palma seit dem Wochenende ausgesetzt. Viele Touristen kommen, um den Vulkan so nah wie möglich mitzuerleben. Doch viele von ihnen sind jetzt auf der Insel gestrandet und müssen per Fähre auf andere Kanaren-Inseln übersetzen, um einen Heimflug anzutreten.

Der Wind soll in den kommenden Tagen wohl vorerst nicht drehen, weswegen Flüge wohl erst einmal nicht möglich sein werden.

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