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Portugal, Frankreich: So kämpft Europa im Dezember 2021 gegen Omikron

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Von Euronews mit AP, AFP
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Das größte Impfzentrum Portugals in Lissabon an diesem Mittwoch. Das Land hat eine Impfquote von 86 % vorzuweisen
Das größte Impfzentrum Portugals in Lissabon an diesem Mittwoch. Das Land hat eine Impfquote von 86 % vorzuweisen   -   Copyright  Armando Franca/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved

Im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus und der Variante Omikron schnallt Frankreich den Gürtel enger und erlässt neue Beschränkungen für Einreisende. Ungeimpfte aus der EU müssen einen maximal 24 Stunden alten PCR-Test vorweisen.

Der französische Regierungssprecher Gabriel Attal verkündete aber auch Maßnahmenfür Geimpfte: "Was Reisende betrifft, die aus Ländern außerhalb der Europäischen Union kommen, so haben wir für diese Reisenden beschlossen, einen obligatorischen, maximal 48 Stunden alten Negativtest einzuführen, unabhängig davon, ob diese Reisenden geimpft sind oder nicht."

Große Vorsicht in Portugal

Zu Lande, zu Wasser und in der Luft hat Portugal an diesem Mittwoch seine Grenzkontrollen verschärft.

Alle Einreisenden, auch Geimpfte und Genesene, müssen unabhängig von ihrer Herkunft einen negativen Coronatest präsentieren. Entweder einen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, oder einen Schnelltest, dessen Gültigkeiut nur 48 Stunden beträgt.

In allen Innenbereichen herrscht wieder Maskenpflicht. In Bars, Hotels, Restaurants und den meisten Freizeiteinrichtungen gilt die 3G-Regel.

WHO: An den Varianten dran

Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, schon bald genauere Erkenntnisse über die rasche Verbreitung der Omikron-Varianten vorlegen zu können.

Maria Van Kerkhove arbeite für die WHO-Notfallabteilung im Covid-19-Reaktionsteam. Sie sagte auf einer Pressekonferenz in Genf: "Wir erwarten, dass wir innerhalb von Tagen, nicht unbedingt Wochen, aber innerhalb von Tagen, mehr Informationen über die Übertragung haben werden. Was den Schweregrad betrifft, so haben wir Berichte über Fälle mit Omikron vorliegen, die von einer leichten Erkrankung bis hin zu einer schweren Erkrankung reichen."

Slowakei: Halbzeit des Lockdowns

Die Slowakei hat die erste Hälfte ihres rigorosen zweiwöchigen Lockdowns hinter sich gebracht. Gastronomie und Einzelhandel sind geschlossen. Ausnahmen gibt es nur für die Grundversorgung mit Lebensmitteln und anderen unentbehrlichen Gütern. Begleitet wird der Lockdown von einem 90-tägigen Notstand inklusive Ausgangssperren.

Touristen willkommen: Fidschi-Inseln feiern

Wieder geöffnet haben sich die Fidschi-Inseln. TrotzOmikron-Variante durften erstmals seit über 600 Tagen wieder Touristinnen und Touristen einreisen. Sie wurden am Flughafen von vielen Musizierenden in landestypischer Kleidung und mit einheimischer Musik empfangen.