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Tote und Verletzte nach Vulkanausbruch auf Java

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Von Euronews  mit dpa
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Tote und Verletzte nach Vulkanausbruch auf Java
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Tote und Verletzte meldeten die Behörden auf Indonesiens bevölkerungsreichster Insel Java nach einem Vulkanausbruch am Samstag. Mindestens ein Mensch sei getötet worden. Mehr als 40 kam mit teils schweren Brandverletzungen in das Lumajang Hospital.

Auf Videos war zu sehen, wie Bewohner:innen der umliegenden Dörfer schreiend in Panik vor einer dicken Rauchwolke des Vulkans Semeru flohen, die den Himmel verdunkelte.

Zwei Menschen würden noch vermisst. Acht Bergleute seien in einem Steinbruch eingeschlossen worden. Der Ausbruch wurde von einem Gewitter und Regen begleitet, der Lava und schwelende Trümmer vor sich her trieb und dicken Schlamm bildete. Der Einsatz der Retter werde durch dicken Schlamm und den Einsturz einer größeren Brücke erschwert.

Der Schlamm ist so dick, dass selbst Fahrzeuge mit Vierradantrieb kaum durchkommen, sagte Suharyanto, der Leiter des Nationalen Katastrophenschutzes.

Der fast 3.700 Meter hohe Vulkan ist der höchste Berg auf Java und liegt im Nationalpark Nationalpark Bromo-Tengger-Semeru im Osten von Java. Er ist seit Dezember 2020 wieder verstärkt aktiv.

Der Distriktchef von Lumajang, Thoriqul Haq, sagte, seit Freitag sei ein Grollen aus dem Vulkan zu hören gewesen. "Nun ist es finster in den Dörfern", sagte er dem Sender Kompas TV.

Glühende Lava floss bis zu 800 Meter weit vom Kraterrand, wie der Nationale Katastrophenschutz mitteilte. Dessen Sprecher Abdul Muhari warnte davor, sich dem Fluss dort zu nähern, weil Schlammströme aus dem Vulkan, sogenannte Lahare, Überschwemmungen auslösen könnten.

Indonesien liegt auf dem sogenannten Feuer-Ring im Pazifik. Der Inselstaat mit rund 275 Millionen Einwohnern hat knapp 128 aktive Vulkane. In diesem Jahr waren bereits der Merapi auf Java, der Sinabung auf Sumatra und der Lewotolo auf Lembata ausgebrochen.