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"Zynisches Spiel": Russland scheitert mit Resolution zur humanitären Lage in der Ukraine

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Von Euronews  mit AP, dpa
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"Zynisches Spiel": Russland scheitert mit Resolution zur humanitären Lage in der Ukraine
Copyright  Richard Drew/Copyright 2021 The Associated Press. All rights reserved

Im UN-Sicherheitsrat ist Russland für seine Angriffe auf Zivilisten und Gesundheitseinrichtungen kaum gerügt worden. Allerdings musste das Land Abstand nehmen von einer geplanten Resolution zur humanitären Lage in der Ukraine - nachdem sich mangelnde Unterstützung in dem Gremium, darunter von China und Indien, abzeichnete.

"Russland hat eine Resolution vorgelegt, die - unter anderem - den Schutz von Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, fordert. Das ist ein zynisches Spiel angesichts menschlichen Leidens", erklärte Barbara Woodward, britische UN-Botschafterin.

US-PRäsident Joe Biden hatte Wladimir Putin zuletzt als einen "verbrecherischen Diktator" bezeichnet. An diesem Freitag wird Biden mit seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping telefonieren. Es wird erwartet, dass er China vor einer Unterstützung Russlands warnen wird.

"Präsident Biden wird morgen mit Präsident Xi sprechen und deutlich machen, dass China die Verantwortung für alle Handlungen trägt, mit denen es Russlands Aggression unterstützt. Und wir werden nicht zögern, Kosten aufzuerlegen", erklärte US-Außenminister Antony Blinken.

Putin und Xi haben bislang eine freundschaftliche Beziehung gepflegt. Seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine bemüht sich China um eine neutrale Haltung gegenüber Russland. Wohl auch, um seine zwei wichtigsten Handelspartner, die USA und die EU nicht zu verprellen.