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Gefahr durch abgetriebene Seeminen? "Touristen in Bulgarien sind nicht gefährdet" (Marine)

Gefahr durch abgetriebene Seeminen? "Touristen in Bulgarien sind nicht gefährdet" (Marine)
Copyright Vadim Ghirda/AP
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Von Andrea Büring
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Der russische Geheimdienst hat vor etwa 420 abgetriebenen ukrainischen Seeminen im Schwarzen Meer gewarnt. Doch die bulgarische Marine sieht keinen Grund zur Sorge.

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Bulgarien hat auf die russische Warnung vor urkainischen Seeminen im Schwarzen Meer reagiert. Das Ziel Moskaus sei es, Angst und Spannungen unter den Seeleuten und Küstenstaaten zu schüren, hieß es von der bulgarischen Marine.

Dies ist eine komplette Desinformation von russischer Seite.
Viktor Vyshnov
stellvertretender Leiter, staatliche ukrainische Schifffahrtsverwaltung

Der russische Geheimdienst FSB hatte zuvor vor Seeminen gewarnt, die die Ukraine vor Odessa eingesetzt habe und die durch einen Sturm abgetrieben seien. Etwa 420 Minen seien von den ukrainischen Streitkräften gelegt worden. Die Ukraine erklärte, die Warnung des FSB sei falsch und sie habe keine Informationen über Minen, die auf das Meer hinaus treiben.

"Dies ist eine komplette Desinformation von russischer Seite", sagte Viktor Vyshnov, stellvertretender Leiter der staatlichen ukrainischen Schifffahrtsverwaltung.

Der Kommandeur der bulgarischen Marine Kiril Mihailow sagte nun in Warna, einem großen Schwarzmeerhafen, er wolle Ängste aus dem Weg räumen, dass die Minen auf den Strand gelangen und Touristen gefährden könnten. Das sei höchst unwahrscheinlich. Dennoch handele es sich um einen militärischen Konflikt, in dem Waffen wie Seeminen benutzt worden seien, so dass die Gefahr nicht komplett ausgeschlossen werden könne.

Die Gefahr kann nicht komplett ausgeschlossen werden.
Kiril Mihailow
Kommandeur der bulgarischen Marine

Anfang des Monts war ein estnisches Frachtschiff etwa 20 Seemeilen vor dem ukrainischen Hafen Odessa gesunken. Die "Helt" ging nach einer schweren Explosion unter, deren Ursache bisher noch nicht geklärt werden konnte. Es wird nicht ausgeschlossen, dass es auf eine Mine aufgelaufen sein könnte. Die Ukraine hatte die russische Marine beschuldigt, dass Frachtschiff als Schutzschild zu verwenden.

Das Schwarze Meer ist eine wichtige Schifffahrtsroute für den Transport von Getreide, Öl und Ölprodukten.

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