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Russisches Landungsschiff in der Ukraine versenkt

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Von Oleksandra VakulinaEuronews
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Ein großes Landungsschiff der russischen Schwarzmeerflotte wurde im derzeit besetzten Hafen von Berdjansk zerstört. Außerdem könnten sich russische Streitkräfte durch die Einnahme von Izyum im Nordosten und Südosten der östlichen Donbass-Region verbinden.

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Nach Angaben des ukrainischen Militärs ist ein großes russisches Landungsschiff in der Nähe der südlichen Stadt Berdjansk von zerstört worden. Berdjansk ist eine kleine Stadt an der Küste des Asowschen Meeres, etwa 70 km westlich von Mariupol. Russland hat Berdjansk vor mehreren Wochen eingenommen und nutzt den Hafen zum Auftanken. Die Stadt liegt zwischen der Krim und der belagerten Stadt Mariupol.

Die ukrainische Marine hat am Donnerstag Morgen auf Facebook ein Bild gepostet und erklärt, dass das große Landungsschiff "Orsk" der russischen Schwarzmeerflotte im derzeit besetzten Hafen von Berdjansk, zerstört wurde.

Auf den sozialen Medien werden Videos der Explosion verbreitet:

Am Montag ist mit der Orsk erstmals ein Landungsschiff in Berdjansk eingelaufen. Das Schiff kann offenbar 20 Panzer oder 40 gepanzerte Fahrzeuge transportieren. Der Sender der russischen Streitkräfte bezeichnet dies als ein episches Ereignis. Nur zwei Tage später wurde das russische Landungsschiff versenkt.

Russland hingegen meldete, es habe Izyum eingenommen. Eine Stadt, in der vor Kriegsbeginn,40.000 Menschen lebten.Izyum liegt auf einer stratgisch wichtigen Route zur östlichen Donbass-Region, über diese könnten sich die russischen Streitkräfte im Nordosten und Südosten verbinden.

Nach Angaben der ukrainischen Verwaltung der Stadt gehen die Kämpfe jedoch weiter.

Auch rund um die ukrainische Hauptstadt Kiew gehen die Kämpfe von Westen und Nordwesten her weiter. Die ukrainische Polizei nimmt nach eigenen Angaben die Arbeit im Vorort Irpine wieder auf, der zuvor zu großen Teilen von den russischen Streitkräften besetzt und auch zerstört worden war.

Nach Angaben der Verwaltung in Kiew wurden dort seit Beginn der Invasion über 87 Wohngebäude, 10 Privathäuser, 12 Schulen und 6 Kindergärten zerstört.

Journalist • Katharina Sturm

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