Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

Angst in Kramatorsk: Der Auszug hat begonnen

Access to the comments Kommentare
Von euronews
euronews_icons_loading
Warten auf die Bahn: Zahlreiche Menschen verlassen Kramatorsk per Zug
Warten auf die Bahn: Zahlreiche Menschen verlassen Kramatorsk per Zug   -   Copyright  FADEL SENNA/AFP

Der Auszug aus der ukrainischen Stadt Kramatorsk in der Oblast Donezk hat begonnen. Zahlreiche Menschen suchen aus Angst vor Gefechten das Weite, nachdem der russische Generalstab angekündigt hatte, seine Einheiten verstärkt im Osten und Süden der Ukraine einzusetzen.

Kramatorsk liegt im Donbas, wird aber anders als viele dortige Gebiete von ukrainischen Truppen gehalten.

NATO erwartet russische Vorstöße im Süden und Osten

Die NATO deutet den russischen Abzug aus dem Raum Kiew als Zeichen für eine kommende Offensive im Osten und Süden des Landes. Man erwarte, dass Russland versuchen werde, den gesamten Donbas einzunehmen und eine Landverbindung zur Halbinsel Krim herzustellen.

„Die Aufgabe der NATO ist, die Ukraine zu unterstützen. Das tun wir mit modernem Kriegsgerät, finanzieller, militärischer und humanitärer Hilfe. Uns ist bewusst, dass es eine enge Verbindung zwischen dem, was sie am Verhandlungstisch erreichen können, und ihrer Stärke auf dem Schlachtfeld gibt“, sagte NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

Einschläge in der Innenstadt

Es wurden bereits Angriffe auf Kramatorsk gemeldet, unter anderem sei in der Innenstadt eine nahe einer Polizeiwache gelegene Schule durch russischen Beschuss beschädigt worden. Über Opfer machten die ukrainischen Behörden keine Angaben.