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"Die nächsten Wochen werden sehr, sehr kritisch": Internationale Konferenz zur Ukraine in Ramstein

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Von Euronews  mit DPA
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US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein (Archiv)
US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein (Archiv)   -   Copyright  Lucas Jackson/AP

Auf Einladung von US-Verteidigungsminister Lloyd Austin beraten an diesem Dienstag Vertreter zahlreicher Länder auf dem US-Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz über den Ukraine-Krieg.

Mit dabei sind unter anderen Nato-Generalsekretär Stoltenberg und Bundesverteidigungsministerin Lambrecht.

Zur Konferenz auf der größten US-Airbase außerhalb der Vereinigten Staaten wurden rund 40 Staaten eingeladen, auch Länder, die nicht Mitglied der NATO sind. Das US-Verteidigungsministerium hatte im Vorfeld betont, dass das Treffen nicht unter dem Dach des Bündnisses stattfinde.

Aufrechterhaltung der Militärhilfe ist kostspielig - und riskant

Die Liste der Waffen, die an die Ukraine gehen, ist lang und wird immer länger. Sie umfasst neue amerikanische Kampfdrohnen und modernste Artillerie aus den USA und Kanada, Panzerabwehrwaffen u.a. aus Norwegen, gepanzerte Fahrzeuge und Schiffsabwehrraketen aus Großbritannien sowie Stinger-Luftabwehrraketen aus den USA und Dänemark.

Die Aufrechterhaltung dieser Militärhilfe ist kostspielig und für einige Lieferländer auch politisch riskant. Außerdem wird sie aus westlichen Lagerbeständen entnommen, die irgendwann wieder aufgefüllt werden müssen.

Aus diesem Grund wurde das Treffen in Ramstein einberufen. US-Generalstabschef General Mark Milley sagte im Vorfeld, es gehe darum, die Sicherheitsunterstützung für Kiew zu synchronisieren und zu koordinieren.

"Die nächsten Wochen werden sehr, sehr kritisch sein", so Milley vor Reportern, die mit ihm nach Deutschland reisten. Die Ukraine brauche "kontinuierliche Unterstützung, um auf dem Schlachtfeld erfolgreich zu sein. Und genau das ist der Zweck dieser Konferenz."

US-Verteidigungsminister Austin und US-Außenminister Antony Blinken hatten kurz vor der Konferenz Kiew besucht. Dabei hatten sie der Ukraine weitere Militärhilfen zugesagt. Man habe zudem wichtige Informationen erhalten, was die Ukraine brauche, hieß es. Die Details werde man beim Treffen mit den Verteidigungsministern von Nato-Partnern und Verbündeten in Ramstein besprechen.